Yahoo Music gibt DRM den Stiefel

Ian Rodgers, Vice President und General Manager von Yahoo Music (ich liebe diese Titel) hat beim Digital Media Forum in Los Angeles lang und breit gegen DRM vom Leder gezogen.

DRM sei tot, und wenn die RIAA, der Verband der amerikanischen Musikindustrie, weiterhin seine alte Strategie verfolge, werde Yahoo dabei nicht mitmachen. Wörtlich meinte er, dass Yahoo kein Geld mehr darin investieren werde, seinen Kunden Unannehmlichkeiten zu bereiten. Er selbst habe auch keine Lust mehr zu sehen, wie Geld für lächerliche Kontrollmechanismen ausgegeben werde statt etwas Wertvolles für die Kunden zu schaffen.

Die ganze Präsentation findet sich in dem Blog von Roberts, der übrigens als ehemaliger Chef von Winamp einiges an Erfahrung auf dem Buckel hat. Hoffen wirmal, dass sich die Strategie von eMusic, dem Download-Shop von Amazon und jetzt wohl auch Yahoo mal langsam durchsetzt, denn letztlich zahlt man auch als Käufer legaler Downloads für die Entwicklung und Anwendung des DRM-Unfugs. [dj]

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