Universal macht gegen iTunes mobil

So ähnlich muss es im Römischen Kaiserreich auch zugegangen sind: Der Kaiser hockt im Zentrum auf dem Thron, an den Rändern des Imperiums rotten sich die Barbaren zusammen, und dann kommt es zu Schlachten und eines Tages vielleicht auch zum finalen Countdown.
Gegen Kaiser Jobs und sein iTunes-Imperium machen jedenfalls die Fellbekleideten von Universal und Sony BMG Stimmung und versuchen, sich der Gewogenheit von Keulenschwingern wie Microsoft zu sichern. Universal-Chef Doug Morris will jedenfalls laut BusinessWeek nicht einfach nur den Vertrag mit iTunes nicht verlängern, sondern einen Dienst mit einem völlig anderen Ansatz namens Total Music starten – einen Abonnements-Dienst, der für seine Nutzer gratis sein soll.

Zahlen werden nämlich in diesem Monat die Hersteller von Hardware-Geräten wie Handys und MP3-Playern, und zwar 5 Dollar pro Nase im Monat. Das könnte sich in der Tat als äußerst bedrohlich für Jobs herausstellen, denn wenn iTunes mit den Titeln von Universal und SonyBMG der wesentliche Teil des Katalogs wegbricht, steht der Kaiser nackt da.

Und es ist gut vorstellbar, dass auch die Hardware-Hersteller mitspielen, sei es Microsoft mit dem Zune, sei es Nokia mit iPhone-Konkurrenz-Modellen. Und mit der PS3 (und analog wohl auch der Xbox) soll der Dienst dann in jedes Wohnzimmer gelangen … [dj]

  1. Wieso fällt mir gerade ein, dass man neuerdings in GB für das öffentliche zu laut Musik hören von der Schwesterorganisation der deutschen GEMA wg. Urheberrechtsverletzung verklagt werden kann….?

    Ach was das früher schön, so mit einem Walkman, der für 3 Stunden Musik 4 Batterien brauchte, das Rauschen manchmal lauter war als die Musik, die man gerade zu hören versuchte, aber dafür konnte man an einem Nachmittag mit dem Doppelkasettenlaufwerk der Kompaktanlage 2 supergeile Kasetten befüllen, eine für sich und eine für die Schnecke… Sorry, bin geflissentlich retro-eomtional…

  2. Wie jetzt, Musik völlig für lau? Die Hardwarehersteller zahlen dafür?
    Das wird niemals gut gehen, und schon garnicht „Kostenlos“ die Hardware-Hersteller werden sich das Geld wieder holen, Garantiert ;-)
    Vielleicht sogar über die Hardwarepreise……………….

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