Keine Gadgets: Lamponi Lampen

Der gebürtige Mailänder Maurizio Lamponi Leopardi ist eigentlich Ingenieur, aber irgendwie hat ihn sein Weg dahin geführt, dass er nun unter anderem diese Roller-Lampen macht. Alles Einzelstücke aus Originalteilen, vielleicht ist Lamponi deshalb so überzeugt davon, dass seine Lampen keine Gadgets sondern Kunst sind (wobei ich persönlich nicht finde, dass das eine das andere ausschließen muss). Seine Werke sind sehr schick, die Preise erwartungsgemäß. Bei 1700 Dollerillen geht es grade mal los, für ein Stück braucht er im Schnitt 25 Tage (moment mal... was dann ja heißt, dass er - bei acht Stunden Arbeit am Tag - acht einhalb Dollarinchen in der Stunde damit verdient, und da sind die Materialkosten noch gar nicht verrechnet...  :/ ) Wird den Scooterboy von heute jedoch nicht großartig stören, denn sowas macht man sich als gestandener Vespaianer oder Lambrettafahrer sowieso selber. Bastelanregungen nach dem Sprung. [bda]

[via inventorspot]

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  1. Hi zusammen,
    als ich die Lampe sah fühlte ich mich sofort wieder 16 Jahre alt und an meine Zeit mit meinem geliebten Piaggio Vespa Roller zurückerinnert. Man, waren das Zeiten..

    Der Stundenlohn läßt erahnen dass es wohl die Leidenschaft des Herrn Leopardi sein muss ihn solche Stücke zu fertigen und nicht die kommerzielle Vermarktung.

    Ich finde die Lampen jedenfalls Klasse. Ich bin zufällig kurz vor Weihnachten in Mailand, dank Billigflieger. Mal sehen ob es mir gelingt eine der Lampen mal in „Echt“ zu sehen.

    Gruß,
    Sascha

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