Fahrrad-Computer kann alles außer Strampeln

Es gibt Menschen wie meinen Freund Christoph, die es tatsächlich schaffen, ein Leben hinter zigaretten- qualm- verhangenen Rechner- Türmen mit einem ausgeprägten Radfahr- Fanatismus zu verknüpfen. Für sie dürfte Cerevellum die Erfüllung einiger Träume darstellen: Die Haupteinheit des Fahrrad-PCs wird vorne und mittig an der Lenkstange befestigt, dann werden USB-Module eingestöpselt, die für GPS-Funktionen, Messung von Herzfrequenz und Energieverbrauch sorgen. Sogar einen digitalen Rückspiegel kann man sich einrichten, wenn man z.B. unter dem Sitz eine Kleinstkamera montiert. Cerevellum ist derzeit noch ein Prototyp, der Preis allerdings steht schon fest. Ein voll ausgebautes System ist auch nicht billiger als ein Laptop: Die Zentraleinheit schlägt mit 300 Dollar zu Buche, der Geschwindigkeitsmesser mit 60, das GPS-Modul kostet 200 Dollar und der Energiemesser 800.

Aber das dürfte Nerd-Radler wohl kaum abschrecken, die wahrscheinlich jetzt schon funkelnde Augen bekommen, wenn sie an die ganzen Mod-Möglichkeiten denken. [dj]

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