Gut dicht mit RFID


Irgendwie haben sich die Massen bislang nicht so recht für RFID-Produkte erwärmen können, und persönlich zweifele ich auch, dass der WineTeller daran allzu viel ändern wird, wenn das Konzept des Korkenziehers für das digitale Zeitalter auch zumindest in der Theorie seine Reize hat.Der WineTeller soll nämlich mit Weinkorken kooperieren, die mit RFID-Chips ausgerüstet sind, die Informationen über das zu konsumierende Rebengetränk beinhalten. Diese nun zeigt WineTeller auf einem kleinen LCD-Schirm,wobei er die ganzen Fachausdrücke, die dem Weinkenner sagen, wie der Flascheninhalt wirklich knallt schmeckt, in allgemein verständliche Sprache übersetzt.

Außerdem kann man (nach Verzehr) zu jeder Flasche einen 15-Sekunden-Audiokommentar abgeben, dern im eingebauten Speicher des WineTellers gelagert wird und entweder hilft, sich an ein besonders leckeres Tröpfchen zu erinnern oder vor einem Kopfschmerzbringer zu warnen.

Was eigentlich alles ganz nett wäre, wenn man wüsste, wie eigentlich der RFID-Chip in den Korken gelangen und dort überleben soll, wenn sich der spitze Korkenzieher naht. Vielleicht sollte man ihn ja einfach lieber hinters Etikett kleben – aber dann wäre ja der schöne Gag mit dem Korkenlesen weg, und ganz bösartige Gemüter könnten Chips umkleben, um ihren Gästen Qualitätsgetränke zu suggerieren, wo es sich nur um das Sonderangebot aus dem Supermarkt handelt. [dj]

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