Zweites Leben für Handy-Opfer


Die klassische Telefonzelle musste in Deutschland ja schon vor geraumer Zeit seltsamen Konstruktionen der Deutschen Telekom weichen, die weder Intimsphäre noch hinreichenden Schutz vor Niederschlag bieten und angesichts der nahenden Omnipräsenz des Mobiltelefons ohnehin bald ein verdientes Ende erfahren werden.

Dort, wo man auch im Angesicht der drohenden Überflüssigkeit an der klassischen geschlossenen Zelle festgehalten hat, bietet sich dagegen eine unerwartete Möglichkeit, das Straßenbild zu verschönern – indem man sie nämlich einfach in Aquarien verwandelt.

So ist es zumindest in Lyon anlässlich des dortigen Licht-Festivals geschehen, und die Konstruktion wirkt so friedlich und beschaulich, dass man direkt ins Grübeln kommt, wie wohl dereinst des verschwindenden Handys gedacht werden wird. [dj]

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  1. Tja das ist wirklich nichts neues. So ein Kunstobjekt gab es schon in
    Hannover auf der Expo 2000, damals noch in regelgemäßem Postgelb und für diese Zeit (Anfang 2000) noch etwas prophetisch.
    Klaus

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