Sony: Kundenfreundliches Kopieren mit PlayTV?


Nach der dem einen oder anderen Leser vielleicht doch noch erinnerlichen Rootkit-Affäre hatte man von Sony ja eher das Bild, dass das Unternehmen seinen Kunden nicht so recht traut, was das Kopieren etc. angeht.

Doch man kann ja dazulernen und sich bessern, und so erfreut der Playstation-Hersteller nun mit der Mitteilung, dass sich mit PlayTV, der DVR/PVR-Funktion der PS3, nicht nur Fernsehsendungen als MPEG2-Dateien aufzeichnen lassen, sondern dass diese Dateien sich auch noch umstandslos vom System auf einen beliebigen Datenträger kopieren lassen. Und zwar ganz ohne DRM.Sony selbst hält das Verfahren für völlig legal und lässt verkünden, dass es sich dabei um eine völlig unproblematische Technik handelt – solange die User damit nicht verbotene Dinge tun. Und schließlich geht es bei der Angelegenheit ja auch nicht um Content, der Sony gehört … [dj]

[kotaku]

  1. Den Hype werden sie wohl erreichen, wenn sie Ende des Jahres tatsächlich eine PS3 Slim herausbringen, mit Prozessoren in 45nm-Technik.
    Die PS3 war aber von Anfang an als Wohnzimmer-PC/Entertainmentanlage konzipiert, insofern ist diese Funktion des Videorekorders nur logisch. Vor allem, weil man ja auch Linux darauf installieren kann, und die Community bestimmt schon Wege gefunden hat, dies unter Linux umzusetzen. Nebenbei bemerkt hat sich Sony bei der PS3 – abgesehen von Bluray – nicht sonderlich restriktiv gegeben. Man kann ja sogar die Festplatte gegen jedes handelsübliche (SATA-)Modell eintauschen.
    Zudem: die Geschichte mit dem Rootkit stammt von Sony-BMG. Das Musiklabel hat mit der Konsolenabteilung nur den Mutterkonzern gemein. Wenn mand er Logik folgen würde, hätte jedes Son-Ericsson Handy einen Rootkit und würde alle unsere Gespräche nach Japan schicken (wo sie von einem PS3-Cluster analysiert werden xD).

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