Proteus passt auf

Intels neue Sicherheits-Software Proteus verlässt sich nicht darauf, ihre Schutzbefohlenen mit möglichst kniffligen Passwörtern und Ähnlichem zu wappnen - sie erstellt ein PC-Persönlichkeitsprofil, mit dessen Hilfe sie angeblich Betrüger im Handumdrehen entlarven kann.Dazu beobachtet Proteus haargenau, was man eigentlich so treibt den ganzen Tag über, und weiß daher auch genau, was man so an ungewöhnlichem Verhalten an den Tag legt. Während andere Programme zum Beispiel Alarm geben, wenn auf einmal eine ziemliche hohe Bandbreiten-Auslastung festzustellen ist, kann Proteus lernen, dass man sich in der Mittagspause eben immer mal schnell den Porn für's Abendvergnügen herunterlädt.

Außerdem behält Proteus im Auge, welche anderen Computer im Netz regelmäßig angepingt werden und in welchen Intervallen das passiert, um festzustellen, welche Malware in Betrieb ist.

Angeblich arbeitet Intel daran, das Programm in seine Chips zu integrieren anstatt es als Service anzubieten, für den man mit schöner Regelmäßigkeit zahlt. Auch das ein netter Zug, aber schön wäre auch zu erfahren, wie man verhindert, dass Proteus dem Chef das mit den Mittagspausenaktivitäten petzt. [dj]

[Technology Review]

  1. Hm, so etwas ähnliches gab es schonmal als softwarelösung…
    Die Software hatte da allerdings die typischen Mausbewegungen und tasten-tipp art und weise als referenz genommen.

    Allerdings halte ich es nicht für sehr sinnvoll den arbeitsablauf als referenz zu nehmen… da kann sich schonmal öfters was ändern..

  2. Chef: Na, haben Sie ihre erste Präsentation fertig. Das Meeting ist in 5min.
    Angestellter: Sorry, mein Computer hat das nicht zugelassen, er meinte ich habe Powerpoint noch nie benutzt und müsse/darf das daher nun auch in Zukunft nicht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising