Rätselhaftes Asien: Die Bluetooth-Plombe


Als jemand, der seinerzeit den Six Million Dollar Man mit stiller Bewunderung im Fernsehen betrachtet hat, will ich mich natürlich nicht von vorneherein negativ über eine Gerätschaft wie das Bluetooth-Mikrophon äußern, das in einem Zahn eingelassen wird. Andererseits erlaubt es mir die natürliche Angst vor dem Zahnarzt aber auch nicht, allzu begeistert darüber zu sein.

Selbst Anbieter Chinavision warnt, dass das Einlassen des Mikros in den Zahn von einem Experten ausgeführt werden muss – immerhin gilt es, ein Loch zu bohren, das einen Durchmesser von 2,2 mm und eine Tiefe von 1,7 mm hat.

Wer bereit ist, die nötigen Vorarbeiten über sich ergehen zu lassen (zumindest ist nicht die Rede davon, dass sie ohne Betäubung zu geschehen hätten), wird dann wenigstens angeblich mit unheimlich klarem Sound belohnt – und muss die ganze Zeit lächeln, um der Umwelt zu zeigen, was er/sie alles für den technischen Fortschritt auf sich nimmt. [dj]

[Geek Alerts]

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  1. Und das wird dann mit Solarzellen mit Strom versorgt, oder verstehe ich etwas nicht richtig?

    Wenn man sich eh so ein Loch bohren lassen muss –wieso nicht? Ich haette aber lieber einen Trackpoint, den ich mit Zunge bedienen kann.

  2. was mich eher interessiert sind eher sachen wie, kann ich noch meine cola ohne strohhalm schlürfen? muss ich es zum aufladen aus dem zahn nehmen? und hält das ding ma ne gute alte kreuzberger schlägerei durch?

    und last but not least, was soll das ding kosten?

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