Kampf dem Farbbetrug!

Eigentlich hilflos ausgeliefert ist man ja als Normalbürger dem Gebrauchtwagenhändler, wenn es um den Erwerb eines Fahrzeugs geht, das einen ja eigentlich nur von A nach B bringen soll, das aber einigermaßen verlässlich und für längere Zeit.

Erfahrungsgemäß hat der biedere Kaufmann ja immer was auf Lager, das er in höchsten Tönen anpreist, auch wenn das Gefährt beim Betrachter ein gewisses Misstrauen weckt. Um dieses entweder zu fundieren oder ins Nichts zu zerblasen, kann man dieses Gerät verwenden, das Informationen über die Farbdicke liefert.

Man nimmt an einer Stelle (z.B. dem Dach) einen Referenzwert und untersucht das Auto dann auf Abweichungen, die man mit seinem Anbieter auf finanzielle Konsequenzen hin diskutiert. Zu haben ist das praktisch täglich benötigte Messinstrument für 9,95 GBP. [dj]

[Red Ferret]

  1. Für 9,95 Pfund kann man dagegen eigentlich nix sagen. Das Gerät ist aber wohl nicht für den professionellen Einsatz gedacht. Statt der tatsächlichen Lackdicke gibt das Teil nur eine Ampel aus: Grün für OK, Gelb für „grenzwertig“, Rot für „nicht OK“. Da bleibt zu viel Spielraum für Spekulationen.

  2. Und eigendlich wird sowas genommen um festzustellen ob man einen Unfallwagen (nämlich gespachtelt und lackiert) vor sich hat ;o)

  3. Super Artikel. Für das Geld bekommt man nichts vergleichbares auf dem Markt. Habe ich mir auch bestellt unter http://www.westfalia.net, ist übrigens die englische Vertretung von Westfalia Versandhandel, die bieten das auch auf der deutschen Seite an.

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