Wie man (vermeintliche) Verfolger los wird

Immer wieder mal spuckt der Gadgethimmel ein Produkt aus, das sich ganz klar an die Paranoiden besonderer Ausprägung wendet. Diese GPS Tracker Defense fällt genau in diese Kategorie. Denn wer sich schon in der Grundstimmung von Geheimndiensten, Polizei oder irgendwelchen Verschwörungsgruppen verfolgt wähnt, der kommt eher früher als später auch auf den Gedanken, dass einer seiner Verfolger zwecks besserer Überwachung einen GPS Tracker irgendwo am Auto angebracht haben könnte. Weiter in der Fortsetzung.
gpsdefence1ekm297×300ekm.jpgSolch einen miezikleinen Tracker aufspüren (zumal dieser ja auch eingebildet sein kann) ist fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. Das GPS Tracker Defense Gizmo dagegen wird in den Zigarettenanzünder des Autos gesteckt und erspart das Absuchen der Karre mit der Lupe. Sollte solch ein Tracker am Auto angebracht worden sein, so wird das Signal vom Tracker Schutz einfach geschluckt, zumindest wenn sich der Tracker in einem Radius von maximal fünf Metern um das Defense Gadget befindet. Das sichere Gefühl, das man dann wieder hinterm Steuer haben kann, reißt allerdings ein 150 Inselpfund großes Loch in den Geldbeutel. Was man nicht alles tut, um seine Wahnvorstellungen auszutricksen. [bda]

[via thegadgetsweblog]

  1. Ich glaube weniger, dass so ein Gadget für Paranoia-Geplagte in Frage kommt. Vielmehr wird es den einen oder anderen Auto- oder LKW-Dieb freuen, dass so ein Tool zu kaufen ist.

    In vielen LKWs ist zum Beispiel heute ein GPS Tracker eingebaut, um die Position des Wagens mitzuverfolgen und so den nächsten Auftrag möglichst optimal zu vergeben. Wird ein solches Gefährt gestohlen, was leider auch des Öfteren vorkommt, könnte man es mit einem GPS Tracker aufspühren.

    Nutzt der Dieb jedoch das Defense Tool im Zigi-Anzünder, muß er sich nicht mit der Suche nach dem GPS Tracker quälen und geht auf Nummer sicher, nicht aufgespührt zu werden.

    Folglich sollte man den Verkauf des Defense Gadgets verbieten…

  2. Die andere Verwendung (falls es funktioniert) ist wenn man mit einem Leasing- oder Mietfahrzeug ins Ausland will aber nicht bereit ist dafür zusätzliche Gebühren und Versicherungen zu zahlen.

    Was ist eigentlich aus dieser Versicherungsprämie mit GPS-Überwachung geworden? Da könnte man mit dem Teil auch mal etwas zügiger als die Stvo erlaubt unterwegs sein.

  3. @Mathias: Eine GPS-eihet ist doch in so ziemlich jeden LKW eingebaut: In die OBU für die LKW-Maut… ich denke aus diesem Grunde dürfte so ein Gerät in D schon nicht zugelassen werden…
    ausserdem ist das eh doof. Dann kann man ja auch kein Navi mehr benutzen ;-)

  4. @mobo: Stimmt, in den OBUs ist GPS. Aber wenn einer einen LKW klaut interessiert das denjenigen rein gar nicht. Die Maut zahlt der Besitzer. Zudem, weiß er Dieb,wo er hin will und benötigt kein GPS.

    Selbst wenn die OBUs GPS haben, darf das eine Ermittlungsbehörde wohl kaum anzapfen, jedenfalls nicht mal so auf die Schnelle. Richterliche Anordnung, etcpp. Das dauert. Bis dahin ist der Laster leergeräumt, zerlegt und verschifft…. oder so :-)

    Deswegen weltweit verbieten! :-)

  5. Ehm,
    Zum einen: Das taugt nicht. Ein GPS Tracker würde kaum im innern des Autos untergebracht sein, gell ? Und aussen dürfte es durch die Karosserie abgeschirmt sein.
    Zum anderen: In D bestimmt nicht legal zu bekommen weil es in seiner eigenschaft als störsender eben andere sender stört
    Zum LKW: die dinger (tracker) sind meist so groß das man die ohne probleme ein Kabel durchschneiden könnte.

    Placebo bei Paranoia

  6. Ich finde die GPS Blocker auch Schwachsinn. Es ist entweder für Leute die verfolgt werden oder für Diebe interessant. Beiden sollte man keine sogenannten Hildmittel nicht noch zur Verfügung stellen. Die Handyblocker sind viel interessanter. Ich hab meinen bei http://www.handyblocker.org gekauft. Die sind nicht teuer und sehr effizient.

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