OLPC: Wie geht’s jetzt weiter?


Angesichts der Erfolge des Eee und seiner zahlreichen Nachahmergerät hat man den OLPC ja eigentlich schon wieder aus den Augen verloren - aber es gibt ihn noch. Nur wo's lang gehen soll, weiß offenbar selbst Chef-Visionär Negroponte nicht mehr.

Der hat jetzt eingeräumt, dass die ausschließliche Konzentration auf Open-Source-Software vielleicht nicht die weiseste aller Ideen war und dass der OLPC in Zukunft auch mit Windows XP kommen könnte .

Das gibt es für den OLPC schon auf einer SD-Karte; wenn’s aber „echtes“ Betriebssystem wird, muss die derzeitige Hardware aufgerüstet werden, und das kostet wieder. Und irgendwann ist man dann in der Preiskategorie des Eee, und der funktioniert sogar … [dj]

[Computerworld]

  1. Der OLPC hat eine neue Welle von Notebooks eingeläutet zu denen auch die Erfolgreichen wie der EEEEEE gehört, die den UMPCs dieser Welt endlich Leben eingehaucht haben.
    Der OLPC selbst ist aber nicht für diesen Markt gedacht. Warum also Windows XP – selbst wenn es ein embedded XP ist? Wenn man bedenkt wie viele Linux-Devices wie die Zaurus-PDAs in Asien erfolgreich laufen, warum dann die ver-win-doofung?

  2. Die Strategie war/ist einfach murks.

    Ist ja sehr löblich den Kindern in Entwicklungsländern den OLPC zukommen zu lassen. Aber schlauer wäre es gewesen, gleichzeitig oder sogar vorher das Gerät auch in den Industrienationen auf den Markt zu bringen.

    Dadurch hätte man Kapital aufbauen können, mit dem die weitere Verbreitung des OLPC deutlich einfacher sein würde.

    Letztes Jahr vor Weihnachten hätte ich das Ding ohne mit der Wimper zu zucken sofort für mein Kind bestellt. Und evtl. würde ich es sogar immer noch kaufen, aber es ist ja kein rankommen als „Normalverbraucher“. Aber je mehr Zeit ins Land geht, desto zahlreicher werden die Alternativen. Schade für den OLPC.

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