Microsoft, der Freund des Freund und Helfers

Bei seinem steten Bemühen, dem Bösen in der Welt Paroli zu bieten, hat Microsoft sich ein Tool namens COFEE (Computer Online Forensic Evidence Extractor) einfallen lassen, dass es Gesetzeshütern ermöglichen soll, direkt vor Ort festzustellen, was für böse Dinge sich im Rechner eines Verdächtigen abspielen.COFEE befindet sich nämlich auf einem USB-Stick, der einfach nur in den suspekten Rechner eingestöpselt werden muss, um dort mit allen vermeintlich cleveren Schutzmaßnahmen aufzuräumen und dem Auge des Gesetzes einen klaren Blick auf das Wesentliche zu verschaffen.

Microsoft verschenkt die Wunderwaffe an Polizisten in aller Welt – an 2000  in 15 verschiedenen Ländern, genauer gesagt. Wer kein völlig reines Gewissen hat, sollte seinen USB-Port also genau im Auge behalten, wenn er in Konflikt mit der Staatsmacht gerät … [dj]

[Seattle Times]

  1. Gibt es auch längst für Macs, nennt sich bspw. MacForensicsLab oder wenn man die USB Variante bevorzugt MacLock Pick (falls wer mal wieder auf die gloreiche Idee kommen sollte, das Macs verschont bleiben und die Uber-Rechner sind hehe). Gut finde ich es trotzdem nicht.

  2. Mit Linux wär das nicht passiert :-)

    Naja, dass Windows ziemlich viele Backdoors hat dürfte wohl hinreichend bekannt sein.

    Allerdings kann ich die Meldung nicht so recht glauben.

    Und schon gar nicht dass Microsoft die Dinger an Polizisten verschenkt.
    Es wäre nämlich überaus fatal wenn das Ding in Falsche Hände gerät.
    Der CCC würde sich über so ein Ding bestimmt überaus erfreut sein (die haben zwar keine kriminelle Energie, aber die machen dann die ganzen Backdoors öffentlich)

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