Take A Closer Look: Toshibas Laptopdesign

Toshiba hatte diese Woche für zwei Tage ins sommerlich heiße Paris eingeladen, und genau deshalb habe ich am Dienstag und Mittwoch auch nichts gepostet, denn ich war auch eingeladen. Take A Closer Look lautete die Aufforderung, welche die Konferenz zum Thema Laptops und Design durchzog. Doch leider bleib auch beim Hinschauen durch die Lupe der große Knaller aus. Zwar präsentierte Toshiba nun das Protégé M800, das in Japan bereits in den Läden steht, für den europäischen Markt (erhältlich voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli), doch auch das war...
toshiba-paris-67mai08-148.jpg... kein wirklicher Paukenschlag. Um den Kollegen Klaus Hinum von Notebookcheck zu zitieren: „Technisch gesehen ist das Protégé M800 [Bild ganz oben] ein Satellite U400 [hier im Bild] mit weißem Design und einem Fingerprint Reader“. Da bleibt einem also nicht gerade die Luft weg. Vor allem, weil nicht wirklich nachvollziehbar ist, warum technisch nahezu identische Geräte unter verschiedenen Produktlinien geführt werden. Überhaupt entstand bei mir persönlich ein wenig der Eindruck, dass Toshiba eventuell auf zu vielen Hochzeiten tanzen will. Gerade auf dem Gebiet Design. Fest steht, dass sie „emotionales Design für den Mainstream“ schaffen wollen. Doch meine Frage nach dem angestrebten Ergebnis dieser Bemühungen zur identifizierbaren Formensprache bei Notebooks, ob das Ziel eine Stil-Ikone auf längere Zeit oder doch eher im Bedienen kurzfristiger Modeströmungen liegen wird, konnte nicht wirklich eindueutig beantwortet werden. Eine „sowohl-als-auch-Haltung“ führt aber meiner Meinung nach eher dazu, dass man keines seiner Ziele erreicht. [bda]

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