Schutzmaske für schlimme Zeiten


Nicht nur irgendwie unheimlich. Dieses Maskenkonzept von frogdesign zelebriert die digitale Flucht aus der Realität, die in Zukunft laut den Designern immer düsterer werden wird. Die pessimistischen Macher drücken sich so aus:

„… the device would become a sort of visual drug, used to make the world appear a better place – even if just for a moment …“.

Erinnert doch ganz stark an Kathryn Bigelows Strange Days, die Sache mit dem Playback. Und alle die den Film gesehen haben (allen anderen empfehle ich dringend, das nachzuholen) erinnern sich bestimmt noch daran, was für Wracks da übrig blieben, von denen, die mit dem digitalen Drogenrausch…
digital_escape_3_thumb.jpg… heftig übertrieben haben. Die Gesichtsmaske hier sieht konzeptionell vor, dass der Träger der Maske alle seine Sinne beeinflussen kann, um dem Anblick einer immer mehr herunter kommenden Gesellschaft/Welt zu entfliehen: Sie soll Gerüche, Bilder und Sounds liefern und so eine Grenze ziehen zwischen Ego und Umwelt. Na super. Ich könnte mir gar nichts Schöneres vorstellen, als dass sich alle hinter Masken verschanzen und nicht mehr am Leben teilnehmen… [bda]

[via boingboing]

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