Heuschrecken-Bots für ferne Welten


Erinnert sich noch jemand daran, wie es mit Superman und seinen Super- kräften anfing? Richtig, das kräftige Kerlchen konnte noch nicht fliegen, sondern nur richtig gut springen. Wie ein Floh oder eine Heu- schrecke schnellte er um das Vielfache seiner Größe dahin, sogar über Wolkenkratzer hinweg. Nach diesem Prinzip funktioniert auch, was sich Schweizer Forscher für ihre "biomimetischen" Roboter ausgedacht haben ...

locustbot.jpgDiese kleinen Springmaschinen wurden nach dem Vorbild der Natur entwickelt, wie es sich schon bei Fröschen, Grashüpfern und Flöhen bestens bewährte. Mit ihrer Sprungkraft sollen die Mikro-Roboter Terrain überwinden können, an denen weniger sprunghafte Roboter, die sich nur zu Fuß oder auf Rädern bewegen, scheitern müssten. Die Weißkittel drohen damit, ganze Schwärme von robotisierten Heu- schrecken entwickeln zu wollen, um mit ihnen Erkundungsmissionen durchzuführen und die letzten weißen Flecken auf den Landkarten unseres blauen Planeten zu beseitigen. Und wenn es die nicht mehr gibt, sollen die kleinen Hüpfer weiterziehen zu anderen Planeten, auf denen es vielleicht noch etwas zu entdecken gibt.

[bk]

[via TecZilla]

  1. Die einzigen weißen Flecken, die es auf dem blauen Planeten gibt befinden sich zwischen dem Grund der Tiefsee und der Meeresoberfläche. Die Dinger müssten allerdings Wasserdicht sein. Und vielleicht wäre ‚Schwimmen können wie ein Orka‘ dort angebrachter als ‚Springen können wie ein Grashüpfer‘.

  2. und wer entsorgt den plastik-müll von den dingern, mit denen die letzten unberührten stellen unserer blauen kugel erforscht u direkt versaut werden???

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