Vorgetäuschter Fortschritt


Prinzipiell vertrete ich ja die Überzeugung, dass es nichts Besseres gibt als ein geöffnetes Excel-Sheet, um andere Leute, die neugierig auf den Rechner starren, davon zu überzeugen, dass man wie verrückt ackert.

Wer dieser Lösung zur Arbeitssimulation aus welchen Gründen auch immer abhold ist, kann sich auch die Fake Progress Bar installieren, eine „Fortschrittsanzeige“ (wie das wohl in Windows-Deutsch heißt), die den Eindruck erweckt, man installiere gerade ein Programm.

Und da jeder aus bitterer eigener Erfahrung weiß, dass das eine hochkomplizierte, nachgerade nahezu gefährliche Arbeit ist, wird sich auch niemand erdreisten, den braven Kollegen weiter zu behelligen, der sich da furchtlos in die unbekannten Gefilde eines neuen Programms begibt (dessen Namen er übrigens auch selbst bestimmen kann). [dj]

[Red Ferret]

  1. 1. Dumm, wenn man an einem Mac sitzt.
    2. Dumm, wenn man strikte Anweisung hat, keine Software zu installieren – außer die IT sagt das an und legt einem eine CD hin.
    3. Warum ist es überhaupt nötig, Arbeit zu simulieren? Ich hab genug zu tun :/

    (Wenn ich aber Arbeit simulieren müsste, was ich aber niemals tun muss, dann würde ich immer ein Quark- oder Indesigndokument geöffnet haben)

  2. Wäre ja auch etwas unglaubwürdig wenn man vorgibt ein Programm auf einem Rechner zu installieren, auf dem man das eigentlich gar nicht darf…

  3. So’n ähnliches Programm hab ich zusammengebaut als ich angefangen hab zu Programmieren.
    Würde sowas mittlerweile mit Visual Studio 05 in höchstens 1h hinzimmern ;)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising