DuoFertility: Regelt den Verkehr!

Was den einen die unbedingte Verhütung ist dem anderen der dringende Kinderwunsch. Beide Klientele sind darauf angewiesen, die Zeichen von Mutter Natur so exakt zu deuten, dass entweder keinesfalls oder in jedem Fall eine Befruchtung stattfinden kann. Den richtigen Zeitpunkt dafür kann man über die Ermittlung der Basaltemperatur herausfinden, allerdings hat die sogenannte Temperaturmethode einen großen Haken: Man braucht dazu wirklich einen Tagesrhythmus wie eine Schweizer Uhr, ansonsten kann man dem Ergebnis nicht wirklich trauen. Eine britische Firma namens Cambridge Temperature Concepts Ltd., die von ehemaligen Studenten der Cambridge University gegründet wurde, will nun diese Methode zum Benennen der fruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus durch mehr Genauigkeit wesentlich verbessern. DuoFertility besteht aus einem Sensorpatch, das unter die Achsel geklebt wird, und einem kleinen Gerät, das die Daten, die der Patch ständig sammelt auswerten kann. Man hält das Gizmo...
duofertility.jpg

... in die unmittelbare Nähe des Patchs, damit die Daten kabellos übertragen werden. Dann wird die Fruchtbarkeit für die kommenden sechs Tage angezeigt. Allerdings mag die wesentlich häufigere Temperaturmessung zwar zu einem zuverlässigeren Ergebnis führen, für Mädeln ohne festen Tagesrhythmus ist DuoFertility trotzdem nichts. Schon eine Unterbrechung im Schlaf kann das Ergebnis beeinflussen. Wer Lust hat, der kann DuoFertility übrigens kostenlos testen, es gibt drei Testphasen (beginnend im Juli 2008) mit einer ansteigenden Zahl von Probandinnen. Sollte offensichtlich besser jemand sein, der schon einen Kinderwunsch hegt, und nicht jemand, der eine neue Verhütungsmethode sucht. [bda]

[via dvice, duofertility]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising