Ooops, They Did It Again…

Für eine Firma, über die schon gemutmaßt wurde, dass sie gar nicht (beziehungsweise nur als Briefkasten) existiert, wirbelt Psystar ganz schon viel Staub auf. Jetzt taucht erneut ein fast schon unverschämtes Angebot der Firma auf: Zwei Klone von Apples Xserve, die folgerichtig auf OpenServe 1100 und OpenServe 2400 getauft wurden. Konsequenter Weise jeweils mit vorinstalliertem OS X, und wie zu erwarten war um rund 1000 Dollars günstiger als Apples Originallösung. Wie frech ist das denn? Und das Seltsamste überhaupt: Apple bleibt so überraschend ruhig...
psystar-openserv-thumb-400×128.jpg... Und genau das liefert Stoff für neue Gerüchte und Verschwörungstheorien. Meine bisher liebste Version: Psystar ist Apple! Bevor es ein anderer tut, unterbieten sie sich lieber selbst, damit alles in der Fructarier-Familie bleibt. Aber ich lasse mich gerne auch von anderen Theorien überzeugen, also nur zu, heraus damit, ich bin gespannt! Die Psystar Server (hier im Bild ist das Original von Apple zu sehen) sind mit 2,5GHz Intel Xeon Quad Core Prozessoren ausgestattet, haben vier Gig RAM und Speicherplatz für 750 Gig. [bda]

[via techdigest, apple Xserve, psystar]

  1. Also wenn Psystar den Namen „Mac“ in einem ihrer Modelle verwendet und damit propagiert, ein System zum Betrieb von OSX zu verkaufen, sieht Apple natürlich Felle davonschwimmen und setzt sich juristisch zu wehr, naemlich mit der Klage auf Verletzung eines geschützten Namens („Mac“).

    Jetzt waren sie schlauer und haben nur einen Server/Blade/whatever gebaut, das aufgrund seiner technischen Beschaffenheit unter anderem auch den Betrieb von OSX zuliesse. Beides wird aber (so meine ich es gelesen zu haben) separat verkauft. Also womit will sich Apple nun wehren? :)

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