Fernbedienung zum Drehen und Drücken


Jason Kline hat eine Fernbedienung namens Licentia entwickelt, deren Design auf Beobachtungen beruht, die er gemacht haben will.

So geht er davon aus, dass die meisten Menschen zum einen ohnehin nicht mehr als 12 Sender nutzen und dass sie zum anderen mit relativ wenigen Funktionen auskommen.

Und wer sich von dieser Beschreibung angesprochen fühlt, könnte mit Licentia tatsächlich glücklich werden.
Die kreisrunde Fernbedienung besteht nämlich einfach aus zwei drehbaren Scheiben und einem festen Mittelstück. Dreht man an einer der Scheiben, wechselt man den Sender; die andere Scheibe dient z.B. dazu, die Lautstärke zu regulieren.

Bestätigt wird eine Auswahl durch Druck auf die Mitte der Scheibe; dreht man beide Scheiben gegen einander, wechselt man den Modus und geht zum Hauptmenü.

Sieht eigentlich nicht schlecht aus, ob man mit dem Funktionsminimalismus aber auch Leute glücklich machen kann, die den Schnickschnack an ihrer Fernbedienung lieben, ist eine ganz andere Sache. [dj]

[Yanko]

licentia3.jpg

  1. Also geil schaut des Ding allemal aus. Könnte man viel draus machen. Sagen wir mal, wir nehmen die gebogenen LCD Displays, die hier vor einiger Zeit vorgestellt wurden und implementieren eins davon an den festen „Ring“ in der Mitte. Und zwar rundrum. Mit nem Gravitationssensor kann das Biest dann erkennen, wies grade gehalten wird und dementsprechend das Menü nach oben schieben. Durch Drehungen kann man dann die weitergehenden Funktionen ansteuern. für Kanalwechsel, Lautstärke und Mute bleibt das Display aus (oder zeigt nur kurz ne optische Rückmeldung).

    Damit werden dann auch die Funktionsvielfaltsfreaks (wie ich einer bin) glücklich.

    Dann bauen wir noch Bluetooth (für HID gschichten), Funk (für Funksteckdosen) und ne Uhr ein und fertig is die sackteure Designerfernbedienung fürs Heimkino von morgen.

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