Gehörschutz im Kreditkartenformat

Menschen, die bei Konzerten mit Ohrenstöpseln auftauchen, betrachte ich persönlich ja mit einem gewissen Missfallen, denn wenn man's dezent haben will, kann man ja eiegntlich auch zu Hause bleiben und sich 'ne schöne DVD vom Event ansehen.

Aber egal, seien wir nachsichtig und freuen uns darüber, dass diese Klientel künftig ihre Gehörgänge mit der Ear-card schützen kann.Die ermöglicht die Mitnahme der Lärmbremse im Kreditkartenformat in der hundsgewöhnlichen Geldbörs und verspricht, mit wenigen Handgriffen einsatzbereit zu sein (mehrfach wiederverwendbar ist sie auch – naja, wenn man das Gelbe abpuhlt …).

Und als nächstes erfindet man dann was dagegen, dass die Menschen auch noch immer soviel zappeln und dabei schwitzen … [dj]

[Yanko]

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  1. Schreibt man immer so einen Mist nieder, wenn einem kein Text einfällt? Ein Konzert und ein Gehörschaden gehören nicht zwingend zusammen. Es gibt Leute die abzappeln möchten, ohne mit 50 dafür mit dem tragen eines Hörgerätes zahlen zu müssen.
    Es ist weitläufig bekannt das auf Veranstaltungen die Lautstärke im Laufe des Abends immer weiter ansteigt, obwohl es Restriktionen hinsichtlich der dB Zahl gibt.

    Also bitte, beim nächsten mal vielleicht das Oberstübchen zuvor wachrütteln.

  2. Mit Missfallen betrachten? Nachsichtig sein? „Diese Klientel“?
    Hallo? Es gibt auch Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen vor zu hoher Lautstärke schützen müssen. Und die sollen zu Hause bleiben und ne DVD schauen? Na herzlichen Glückwunsch…als Betroffener empfinde ich den Text als eine Unverschämtheit.
    Erst denken, dann schreiben!

  3. Jeder wie er will. Ich gehe gerne mal auf ein Konzert – aber ich will nicht unbedingt mit 50 mein ersten Hörgerät tragen müssen. Wenn du dich schon darauf freust, endlich einen elektronischen Helfer im Ohr zu haben, dann nur zu.

  4. Auch ich finde den Text unverschämt!
    „betrachte ich persönlich ja mit einem gewissen Missfallen“.
    Viel Spaß mit dem Tinnitus, der dich in den Selbstmord treibt!
    Bitte vorm bloggen ein wenig Informieren!
    Grade HIER hätte ich mir mehr erwartet…

  5. Als Hobbymusiker und Metal-Hörer kann ich über diesen Artikel nur im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf schütteln. Gehörschutz bei Rockkonzerten und jeglichen Veranstaltungen in ähnlichen, gesundheitsgefährdenden Lautstärkeregionen ist Pflicht! Ansonsten drohen dauerhafte Gehörschädigungen. Und die sind erstmal uncool!

  6. Du scheiß Vollidiot, ich wünsch Dir einen Tinnitus der sich gewaschen hat, und dazu ständiges Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Du scheiß dummes Arschloch, ich war bisher echt angetan von Gizmodo, aber so eine dreist dumme Meldung hätt ich hier nicht erwartet. Wie kann man nur so ein ignorantes dummes Arschloch sein? Echt, ich begreifs nicht, wie kann ein Mensch alleine so dumm sein und das auch noch in die Welt hinaustragen? Warum darfst Du Arschloch überhaupt hier was bloggen?

  7. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, irgendwie werden die Texte zu den Gadgets hier auch immer dümmer.

    Und zu den Ohstöpseln kann ich nur sagen, ich habe früher auch so dumm gedacht. Solange bis icch irgendwann nach einem Discomarathon gemerkt habe das das Fiepen auch nach Tagen noch nicht weg war. Wobei ich noch glück hatte, und es ein eher leichter Tinitus war. Trotzdem höre ich, wenn es richtig still ist, das fiepen heute, und das nach 5 Jahren. Seitdem habe ich eine kleine Dose mit Silikonohrstöpseln am Schlüsselbund, damit ich die Dinger nicht vergesse wenn ich in einen Club oder auf ein Konzert gehe…

  8. Immer wieder schön: alle amüsieren sich über die Artikel, bis zu dem Punkt, an dem sie selber irgendwie berührt werden. Anders gesagt: was der Kollege [dj] da schreibt, ist in erster Linie lustig. Im konkreten Fall macht er sich über Konzerte und ihre Besucher lustig, was er auch darf, weil er (wie ich) schon ein paar tausend davon besucht hat. Noch ne Info für euch am Rande: Tinnitus (Dauerton) ist ne Stoffwechselkrankheit und hat nur in seltensten Fällen was mit lauter Musik zu tun. Rock-konzerte kann man sich ohne Schaden ungeschützt bei 110 dB anhören (über 120 dB ist schmerzhaft, da sollte man dann rausgehn). Das Rauschen oder Pfeifen im Innenohr am Morgen nach einem wirklich zu lauten Konzert bleibt so gut wie nie für immer hörbar. Und ja, ich kenn mich da aus, ich war früher Toningenieur (Diplom SAE, jahrelanges Mitglied der AES). Ein ltzer Tipp: Bitte nicht betrunken vor der Bassbox einer OpenAir-PA einschllafen. Das sind Dauerschäden dann wahrscheinlich.

  9. Tinnitus ist mitnichten „nur“ (kein Zitat) eine Stoffwechselkrankheit, die mit Lärmbelastung kaum in Zusammenhang steht. Im Gegenteil, Lärm – also auch laute Musik – kann sehr wohl akuten Tinnitus auslösen. Die Ursachen sind noch unklar. Ärzte sind sich nicht nicht einmal einig darüber, ob es wirklich eine Krankheit per definitionem ist.

    Auf den zweifelhaften Rat, man könne sich Rockkonzerte ohne Hörschutz anhören, würde ich mich ebensowenig verlassen. Insbesondere deshalb nicht, weil man die Lautstärkeobergrenze vor Ort selbst nicht messen und zuverlässig beurteilen kann. Das Argument, „ein paar tausend“ Konzerte hätten nicht geschadet, ist irrelevant. Dasselbe können manche Raucher von ein paar tausend Zigaretten auch behaupten. Andere sterben trotzdem an Krebs.

    Was das betrifft, richte man sich nach dem Rat seines Ohrenarztes und seinem gesundem Menschenverstand. (Und in meinem Fall zusätzlich nach dem Rat mir persönlich bekannter Toningenieure – die alle eine diametral entgegensetzte Meinung vertreten als der Vorposter.)

  10. Ich selbst habe meinen Tinitus einem Metallica Konzert zu verdanken. Seitdem plagt mich auch eine Hyperthonie… und: Tinitus bekommt kann man sehr wohl mit erhöhter wahrscheinlichkeit bei Rock Konzerten oder über lautes Musik Hören bekommen. Lässt euch doch nur mal die Geschichten bei http://www.tinnitus.de.
    Früher hab ich mich auch über solche VOLLIDIOTEN aufgeregt die meinen mich dumm anmachen zu müssen weil ich Ohropax in der Disko reinmache, aber mittlerweile steh ich da drüber. Sollen die ganzen Penner sich doch ihre Ohren kaputt machen… Natürlich kann es bei 999 Konzerten gut gehen. Aber wenn es beim 1000 den Hörsturz gibt oder das „Rauscen“ nicht mehr weggeht, hat man SEIN LEBEN LANG damit zu kämpfen… Lieber mal darüber ein wenig nachdenken… und: die meisten Konzerte die ich besucht habe und auch die meisten Clubs haben 110 db VIELLEICHT als einstieg, aber später ist der Lautstärkepegel meistens nicht mehr gesund…

  11. Schade eigentlich fand ich Gizmodo immer ganz witzig aber sich über die Benutzer eines Produkts zu amüsieren, anstelle sich einen amüsanten Text über das Gadget einfallen zu lassen, ist nicht lustig sondern nur schlechter Stil.

    Wenn aber Fritz Effenberger anstelle einer Entschuldigung, seinen Kollegen dadurch in Schutz nehmen will, dass er das Publikum belehrt, ihm Unwissenheit vorwirft, Zusammenhänge leugnet und mit einer zweifelhaften Expertise prahlt ist das wirklich eine Unverschämtheit.

    Bookmark gelöscht.

  12. der grund wieso ich gizmodo und seine 2 mitarbeiter, die nur dann bloggen wenn sie mal zeit haben und das „blog“ nicht ernsthaft betreiben – was man an den teilweise lächerlichen texten erkennt, die nicht zum ersten mal herablassend über irgendwelche musikstile, gruppen oder szenen berichten,.. gizmodo in den usa sollte mal erfahren was ihre aushilfstruppe hier so veranstaltet.

  13. Schon lustig bis erschreckend, wie sich hier manche Aufregen… Also es stimmt schon, dass Tinnitus (Ohrgeräusch) auch von lauten Konzerten kommen KANN. Allerdings gibt es Studien, die besagen, dass Knall-Traumata ein vielfach höheres Tinnitus-Risiko bergen wie der dauerhafte Besuch von lauten Konzerten. Die Vorstellung der Studie ist in einer der Production Partner Ausgaben der letzten 2 Jahre zu finden. Zu Zeiten von Woodstock war die Problematik noch gar nicht wirklich gegeben, da der Wirkungsgrad der damaligen Lautsprecher noch sehr viel schlechter war als heute. Durch den auch mit Multiband-Limitern und Kompressoren in den letzten Jahren aufgekommene „Loudness-War“ wird von grossen Bands auch leider mit auf die Bühne genommen, indem solche „Lautmach-Geräte“ einfach vor die Saal-PA gehängt werden. Diese Geräte machen – vereinfacht gesagt – leise Signale laut und somit wird die Belastung des Ohres vergrössert.
    Wahrscheinlich auch daraus hat sich im letzten Jahr eine Diskussion entwickelt, den Wert des Schalldruckes bei Konzerten zukünftig zu begrenzen. Gerade sind (wenn ich es richtig gelesen hab) 100dB(spl) im Gespräch. Ein – eigentlich – zu vertretener Wert, wenn das Konzert nicht übermässig lange geht.
    Das ein Tinnitus von EINEM einzigen Konzert kommt, lasse ich mal so dahingestellt. Oftmals ist eine Praedisposition, also Vorbelastung mit im Spiel. Viele Belastungen wie lautes Musikhören in getunten Asi-Karren, deren Lautsprecherleistung dem Stromverbrauch eines Reihenhauses entspricht, werden oftmals nicht berücksichtigt, weil diese Lautstärkenbelastung als positiv empfunden wird. Genau wie lautes Hören mit dem iPod. Beides aber stresst das Ohr, welches sich – im Gegensatz zu den Augen – nicht auf „Standby“ schalten lässt. Drum‘ gebt‘ drauf acht!

    Dass Gehörschutzstecker eigentlich auch auf jedes Konzert mitgenommen werden sollten, weiss jedes Kind heutzutage. Viele Veranstalter halten sich (noch) nicht an empfohlene Richtwerte – hat auch schon jeder Erlebt. Wenn der Herr Jirmann halt so ne harte Sau ist und das nicht braucht, is das vollkommen okay. :) Aber das entschuldigt nicht solche Total-Entgleisungen wie von „DFizzie“…

  14. Und zu „styler“ noch:

    Also ICH weiss ja nicht, wie die Autoren hier bezahlt werden und ob überhaupt, aber wenn sie halt „nur bloggen, wenn sie mal Zeit haben“, wird das wohl daran liegen, dass (vielleicht Gizmodo USA) ihre „deutsche Aushilfstruppe“ so schlecht bezahlt, dass Frau Appelmann noch nebenher Bikini-Fotos machen und Stammhalter zur Rettung ihrer Rente ranzüchten muss und Herr Jirmann nebenher Taxi fährt, am Dönerimbiss arbeitet oder sich solventen älteren Damen für haushälterische „Dienste“ zur Verfügung stellt :))). (ich liebe Klischee-Jobs! :)

    Äh, also wie auch immer. Ich bin von dem Trio Infernale keinem böse, dass er hier nicht öfters bloggt oder „sauberer recherchiert“ oder sonstwas. ICH habe noch jede Menge anderes neben diesem Blog zu tun und die Autoren sicher auch. So! :)

    Wenn Gizmodo ne „Anschau-Gebühr“ kostet, dann dürft ihr weiter meckern.

  15. Es gibt schon Leute die es ziemlich persönlich nehmen…
    JA!! Ihr seid gemeint….
    Genau du …. brauchst dich nicht umzusehen…

    *kopfschüttel* Das sind die Leute die am meisten meckern aber am häufigsten die Seite besuchen.

    Sich über kostenlose Sachen beschweren… pffft.. mir gefällt die Seite….

  16. Man kann auch aus ner Mücke nen Elefanten machen. Warum ist Deutschland bloss ein Land voll von Besserwissern, Ja-Sagern und cholerischen Halbaffen…

  17. Tach auch !
    Ja wie geil ist das denn ?

    Geht mal alle ordentlich auf’s Klo, echt jetz.

    – JA – zu laut (Musik/lärm/whatever) IST schädlich

    – JA – Ich bin Musiker, mag Metal und gehe auf Konzerte

    – JA – auch ich lästere über Gehörschutzträger

    – JA – auch ich bebnutze einen Gehörschutz wenn’s zu laut wird.

    @DJfizzdingends … sag mal kleiner, wissen Deine Eltern dass Du so spät noch online warst ?

    Logisch ist das kein sinnvoller, nachfindungswürdiger Text …. und ?
    Frag mal nen Harley-Fahrer wieso er keinen Integralhelm trägt obwohl manche
    Mopedfahrer nach schlichten Stürzen ihren Gesichtsverletzungen erlegen sind…
    ach wat weiss denn ich …

    weiter so, Gizmodo !

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