Versicherungsrabatt per Autoüberwachung

Segnungen der Technik: Der US-Versicherer Progressive Insurance will Kunden mit bis zu 60 % Prämiensenkung bei der Auto-Haftpflicht locken. Alles, was der Kunde tun muss, um in den Genuss der billigen Versicherungsrate zu kommen, ist, dem Einbau eines Versicherungsgadgets in sein Auto zuzustimmen. Dieses beobachtet dann den Fahrstil des Versicherten (oder seiner Familie, Mitbenutzer) und merkt sich...

unspiessige Aktionen wie flotte Ampelstarts, hartes Bremsen, ungestümes Beschleunigen oder Fahren zu unspiessigen Tageszeiten. Je flotter der Fahrer unterwegs ist, desto höher klettert sein Versicherungsbeitrag. Andere Versicherungsunternehmen wie GMAC Insurance oder OnStar Vehicles wollen da ab nächstem Jahr auch mitmachen. Aber ob das so richtig Sinn macht? Ich jedenfalls würde so etwas nicht haben wollen. [fe]

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(Bild: Wikipedia GNU/CC 3.0)

[via Kicking Tires]

  1. Bis dann irgendwann der Zuschlag wegen Nicht-Einbauens so einer freiwilligen Überwachungsbox kommt, der durchschnittliche Gewinn der Versicherung sinkt, weil viele mit Box fahren und so den Durchschnitt senken, den die ohne Box wieder ausgleichen müssen.

    Überhaupt lässt sich zwar ein gewisser Trend erkennen, da risikofreudiges Fahren klar mehr Unfälle verursachen kann(!), aber gegen „böse Zufälle“ oder „untrainierte“ Fahrer (wie bspw. langjährige Fahrradfahrer, die dann doch am Wochenende mal Auto fahren und dementsprechend unsicher und laut Box wohl auch vorsichtig fahren)…

    Naja, im groben gewinnen eh nur die Versicherer. Nicht umsonst gibt es so viele ;)

  2. Zur Zeit tut es nur der Benzinrechnung nicht gut wenn man mal mit 250 über die Autobahn brettert. Bald kommt dazu noch die Versicherungsrechnung. Spitzen Zeiten :)

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