Kaspersky Internet Security 2009, Update

Neulich habe ich auf den Testbericht der Kollegen bei der PC-Pro hingewiesen. Ich hatte aber schon früher Erfahrungen mit Kaspersky-Produkten gemacht und war daher neugierig, ob sich wesentliches verändert hat, und ob meine persönlichen Kritikpunkte verbessert wurden. Also hab ich mir das Teil besorgt und installiert, statt meiner Freebie-Kombination aus Avira Antivir und ZoneLabs ZoneAlarm. Was dabei zunächst...

auffiel: Der Kaspersky meckert, dass da ein AV-Programm und eine Firewall am Werk seien, und fordert deren De-Installation. Das darf er auch, schliesslich geraten sich gleichzeitig auf einem PC installierte Security-Programme immer aus Übereifer in die Quere. Dazu, und zur Installation mit anschliessendem Update des Virenscanners waren aber ungefähr fünf Neustarts erforderlich. Und dann erst war der Rechner wieder geschützt. Das ist nicht gut. Das gibt dem Benutzer das Gefühl, er sei mit ungesichertem Rechner an das Internet angedockt. Richtig zur Sache geht der Kaspersky auch erst, wenn man den Aktivierungscode eingegeben hat. Und nicht früher. Genau das war mir bei früheren Versionen auch schon aufgefallen: Kaspersky Antiviren Software nimmt sich selber ganz schön wichtig. Das ist einerseits gut, weil es dem Benutzer Vertrauen einflösst. Aber andererseits nicht gut, weil die Software ja eigentlich in erster Linie ihren Job erledigen, und in zweiter Linie die Klappe halten soll (Negativbeispiel: Microsoft Office). Ähnlich ist es mit den Grundeinstellungen: Sobald man irgendetwas verändert, etwa weil die Presets nicht so klingen wie ich das möchte (Wozu brauche ich einen Inhaltsfilter? Ich habe keine religiösen Vorbehalte gegen Pornografie!), meldet das Programm: „Die Sicherheit des Computers ist bedroht!“, und fordert mich zum Zurücksetzen meiner Einstellungen auf, ohne genau zu erklären, was los ist.

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Das geht auch einfacher: Der Norton neulich, bei aller Diskussionen über seine Scan-Geschwindigkeit, den Ressourcenverbrauch oder ein Verstellen der Windows-Eigenschaften (ich hatte beim Test mit all dem keine Probleme), verrichtete seine Arbeit im Hintergrund, ohne Murren und Klagen. Aus diesem (und ähnlichen) Verhaltensweisen leite ich meine Empfehlung ab: Kaspersky Internet Security 2009 ist ein Security Programm für Leute mit Ahnung vom PC. Der Kollege von der Pcpro fand hier nichts zu bemängeln, weil er ja selber ein alter Hase ist. Aber ehemalige Apple-User, Gelegenheitssurfer oder elfjährige WoW-Spieler sollten davon die Finger lassen und sich etwas Einfacheres Suchen. Ich selber werd die Suite auf meinem Rechner lassen, schliesslich liefert sie gute Ergebnisse. Aber ich bin ja auch ziemlich zicken-resistent, wenns um Software geht. Um also in der Sprache der IT-Security-Branche zu bleiben: Performance Hoch, Usability Mittel, Preis-Leistungs-Verhältnis Benutzerdefiniert. [fe]

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  1. …Virenscanner mit Norten schmeisst den test ja schon aus dem Rennen.
    Der hat ziehmlich schlecht das letzte mal bei dem Test der Virensuche abgeschlossen.
    Das er dann schnell sucht hilft mir auch nicht und das ich damit teurer fahr hilft mir auch nicht. Ich persöhnlich tendier zu Avast Home Version – Still, Schnell und … komisch wenn der Schweizer einmal am tag meint „Der Viiiirenscanner wuuurde aktuaaalisiert“. Antivir hab ich früher genutzt bin aber davon abgesprungen zu der Zeit als die Server überlastet waren. Das Prog an sich finde ich doch sehr überladen.

    Zonealarm zu nutzen … nun … das is auch nicht nötig. ;-) Aber da soll jeder mal selber Bröteln ^^.Privatsoftware von Kaspersky noch nicht ausprobiert in der Firma genutzt und zufrieden.

    Schönen guten morgen :-)

  2. Sorry Leute, das geht ja wohl gar nicht. Ich habe NEUN Versuche gebraucht um diesen tollen Sicherheits-Captcha-Code so dargestellt zu bekommen, dass ich überhaupt eine Chance hatte etwas sinnvolles einzugeben.

    Das Ding einzusetzen ist entweder total verplant oder soll die Page-Impressions in die Höhe treiben? Da kann ich nur einen alten Ballettmeister zitiren, der zu einer Schülerin sagte, die schlechte Leistungen brachte: “ Sind Sie blöd, oder haben Sie einen schlechten Charakter?“

    In diesem Sinne.

  3. norton lässt gerne viren aufm rechner, davon würde ich auf jedenfall abraten…und die kostenlosen lösungen genauso…is halt kostenlos
    und wie schon bereits gesagt, firewalls braucht fast niemand (außer man hängt direkt am netz ohne router)
    ich selber nutze panda seit ~2 jahren und hab damit auch aufer arbeit zutun, kenn keinen besseren.
    und ich versteh immer noch nicht, warum ihr nen captcha braucht….

  4. (Oh mann… endlich ein leserlicher Captcha… *grummel* ääääändert das biiiiteee !!!)

    Kaspersky soll afaik recht viel resourcen belegen…
    Meine Frau hat diese version von Kaspersky auf Ihrem Lappi… aus russisch
    Immer wenn ich da dransitze krieg ich aufgrung der haufenweisen benachrichtigungs-fenstern einen kleinen anfall… (zumal ICH das nicht lesen kann)
    Das geht mir an der software schon sehr auf dem senkel. Ein Virenscanner hat seine Arbeit dezent im Hintergrund zu verrichten….

    Ich selber benutze NOD32 … gleiche Preislage, findet eigentlich alles, wird oft upgedated (ohne großes Traraaa) belegt wenig resourcen und nervt nicht.

    …so jetzt den captcha blooooß richtig eintippen…..

    (Achja, kann es sein das gizmodo.de stark nachgelasen hat ? So im vergleich mit den Schwestern (zb .nl ?)

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