Groqit hilft vergesslichen Einkäufern

"Reis? Reis? Reis? Hab ich noch Reis im Schrank?" - spätestens beim dritten Mal, wenn man diese drängende Frage im Supermarkt dahingehend beantwortet, dass man sicherheitshalber eine neue Fünf-Kilo-Packung kauft, um zuhause festzustellen, dass die beim besten Willen nirgendwo mehr hinpasst, wird es Zeit für Groqit.

Groqit ist mehr als ein einfacher Strichcode-Leser: Er speichert und verwaltet die eingelesene Information auch noch gleich und merkt sich, was man sich schon alles zugelegt hat.

Beim Supermarktbesuch muss man also nur einen Strichcode einlesen und wird sogleich informiert, dass die Reisvorräte noch ausreichend sind für die nächsten zwei Jahrzehnte, sofern man nicht gerade erwägt, eine Großfamilie zu gründen.

Der integrierte Speicher hat zwar nur eine Kapazität von 128 MB, aber das langt angeblich, um über eine Million Strichcodes aufzunehmen, was den meisten Menschen für ihr gesamtes Leben ausreichen sollte.

Dazu bietet der Groqit-Hersteller auch noch einen Online-Dienst an, der nicht nur die Produktbeschreibung zum Strichcode liefert, sondern es auch noch ermöglicht, die eigenen Bestandsinformationen mit denen von Freunden abzugleichen, was unter anderem bei der Besorgung von Geschenken nützlich sein dürfte.

Groqit selbst kostet 95 Dollar; für den Online-Service zahlt man 4,95 Dollar im Monat. [dj]

[OhGizmo!]

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  1. Woher will das Teil denn wissen, was schon alles wieder verbraucht wurde? Oder muss man beim Kochen die ganze Zeit mit schmierigen oder fettigen Fingern Barcodes einlesen? Wo genau ist der Strichcode auf einer Paprika? Mein Tip: Vorm Einkaufen in die Küche stellen und langsam eine 360°-Drehung machen.
    Habt Ihr das mit dem Captcha immer noch nicht verstanden? Niemand hier will so was und wenn, dann sollte es wenigstens funktionieren!

  2. Kann wicked nur zustimmen. Dank solch bravouröser Erfindungen ist die Menschheit auf dem besten Wege zur eigenen Verblödung. Kurze Bestandsaufnahme in der Küche machen, notfalls Zettel schreiben und Einkaufen gehen – the easy way of living. Wer kennt zehn oder mehr Rufnummern, ohne in seinen Nummernspeicher im Telefon schauen zu müssen…. anyone? *Tzzz*

  3. Bei solchen Tools ergibt sich gleich der Bedarf weiterer „sinnvoller“ Gadgets. Ein Strichcode für Reis ist nicht gleich ein Strichcode für Reis. Da braucht man doch gleich ein Katalogisierungstool und vielleicht noch ein online-Zugriff auf Wiki um sich erklären zu lassen, was überhaupt Reis ist.

    Naja, vielleicht hilfts für eine lustige bottle-Party, bei der man seine Strichcodes zu den mitgebrachten Alkoholika dem Gastgeber zeigen muss. Der kann dann sich vom online-Dienst dann gleich die zu mixenden Dinks anzeigen lassen.

  4. Ist bei näherer Überlegung wirklich nicht ganz stimmig das Produkt. Ausser natürlich man will seine frühkindlichen Kaufmannsphantasien mal in einen richtigen Großmarkt umsetzen.

    Ich will Kühe…..und, wenn es denn schon sein muß lesbare CAPTCHA CODES :(

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