Blightster: Licht aus der Verpackung

Ich kann die Herausforderung für Designer total nachvollziehen, ein Produkt zu schaffen, das mit nicht nur möglichst wenig Verpackung auskommt, sondern die Verpackung direkt für das Produkt nutzt. Leider ist nur allzu oft das Ergebnis so, dass man eben sofort sieht, dass hier Verpackung verwendet wurde. So auch hier, wenn ich auch zugeben muss, es gibt auch durchaus Beispiele, wo die Verschleierung dieser Tatsache viel schlechter gelungen ist (weil es entweder nicht auf die Optik ankommt, oder weil die Wiedererkennung durchaus erwünscht ist). Als Interimslösung für's Klo, bis man...
blightster2.jpg... die richtige Lampe gefunden hat ist Blightster durchaus zu gebrauchen, zumindest dann wenn man eine tiefe Abneigung gegen nackte Glühbirnen hegt. Aber ich glaube kaum, dass es wahnsinnig viele Leute gibt, die auf das gute Aussehen von Dingen verzichten, nur um besonders umweltbewusst zu sein. Vor allem sieht Blightster – nach einer gewissen Verweildauer im Baumarkt deines Vertrauens - bestimmt nicht mehr so attraktiv weiß aus, jetzt mal völlig abgesehen vom Design an sich. [bda]

[via re-nest]

  1. Ich vermute mal, dass die Verpackung (wie fast jede Kunststoffverpackung) aus PS oder PP ist. Also ein Thermoplast, das sich bei ca. 80° C verformt. Merkt ihr was?
    Manche Designer sollten sich ihre Studiengebühren sparen und lieber gleich Taxi fahren.

  2. vom Umweltaspekt, ensteht doch eigentlich damit genauso soviel Müll oder mehr.

    Bisher ist es so, das man eine Birne kauft, und die Verpackung dann wegwirft.

    Hier wäre es dann so, das man die Birne kauft, und die Verpackung dann als Leuchtschirm benutzt.

    Nur wenn die Birne dann mal kaputt geht, und man eine neue kauft, wird man wohl entweder den alten Schirm wegschmeißen, und den neuen benutzen, oder anders herum.

    Also vom Müll aufkommen ist es dann letztlich genau das gleiche. Wobei dieser Schirm dann sogar mehr Müll verursacht, da diese aus mehr Material besteht-

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