Nachtschwitzer müssen bestraft werden! Oder so ähnlich…

Au weia, schon wieder ein Gadget (allerdings nicht USB), dessen tiefere Bestimmung sich meinem Verständnis vollkommen entzieht. Dieses schlecht designte Gadget mit Armbanduhr-Formfaktor (kann aber auch – wozu auch immer - wie eine elektronische Fußfessel um den Knöchel getragen werden) ist gedacht für Leute, die im Schlaf viel schwitzen. Ab einer bestimmten Menge Schweiß schlägt das Teil Alarm und weckt den Träger auf. Warum? Keine Ahnung, vermutlich damit er merkt, dass oder wieviel er geschwitzt hat. Was das bringen soll? Wieder keine Ahnung. Vermutlich Einschlafprobleme, weil...

… man des nächtens zu oft (und auch noch völlig sinnlos) aus dem Schlaf gerissen wird? Oder Konzentrationsprobleme am Tag, weil man infolge des mehrfachen Weckens zu wenig Ruhe abbekommen hat und völlig übernächtigt ist? Vor allem: Lässt sich der Mensch so das Schwitzen abgewöhnen? Wohl kaum. Wozu also der Nachtschweiß Alarm? Der Oberbrüller kommt aber erst noch. Die wollen tatsächlich 140 total  unverfrorene Dollars für das Ding! [bda]

[via slipperybrick]

  1. Sehr Fragwürdig das ding.

    Zumal die schrift auf der irgendwie wie schlecht gephotoshopt aussieht..

    Kaugummiuhr mit nem deckel.. so sieht das ding aus…

  2. Was es nicht alles gibt. Laut Hersteller soll es den Leuten helfen, die nachts aufwachen, weil sie Schlafanzug und Bettwäsche wechseln müssen. Und damit diese Leute nachts nicht durch dieses intensive Schwitzen aufwachen…weckt das Ding sie vorher auf. Das macht Sinn.

  3. Ich, Diabetiker, könnte mir durchaus einen guten Verwendungszweck vorstellen: Diabetiker neigen dazu, während der Nacht zu unterzuckern. Dass man unterzuckert war, merkt man entweder gar nicht (mehr), weil man am anderen Tag tot ist oder daran, dass man in einem Bett aufwacht, das sich so anfühlt, wie wenn es die ganze Nacht im Regen gestanden hat.
    Gut, wenn man erst so nassgeschwitzt ist, ist es wohl schon zu spät für Gegenmassnahmen resp. ist selber nicht fähig, sie zu ergreifen. Aber Partner/innen könnten da durchaus hoch helfen und Zucker oder Glukagon zuführen.

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