Auf Klangwellen sitzen

Die Formenvielfalt von Sitzmöbeln - so sie ihren eigentlichen Zweck noch erfüllen sollen - ist ja durch eben diesen Funktionalitätszwang in gewisser Art und Weise eingeschränkt, und so müssen sich Möbelgestalter immer wieder was Neues ausdenken, wenn es darum geht, originelle Stühle und Sessel zu erfinden.

Matthew Plummer-Fernandez zum Beispiel hat sich von der graphischen darstellung von Klängen inspirieren lassen.

Basis für den Sound/Chair war ein 3D-Waveform-Plot eines kurzen Audio-Stücks. Der wurde in einen Computer gefüttert, der ein Schneidegerät steuert, das Formen aus Schaumstoffblöcken schneidet.

Richtig „gemütliche“ Klänge fand der Designer auf Anhieb nicht: Erst nachdem er 719 verschiedene Klangwellen getestet hatte, gab er sich mit einer zufrieden.

Wie die nun in Echt tönt, ist dem Möbel nicht anzusehen – auch wenn man das für den Preis von immerhin 3.950 GBP eigentlich erwarten können sollte. [dj]

[Technabob]

  1. Zum Sitzen taugt der Sessel aber anscheinend nicht wirklich.
    AN der rechten Lehne beginnen sich oben schon ein paar der Schaumstoffstreifen abzulösen.

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