Der vollelektronische Wasserhahn

Hier ist ein Gadget fürs Badezimmer, das sich vermutlich nur von Technikgläubigkeit durchdrungene Menschen einbauen lassen werden. Statt einen Wasserhahn aufzudrehen tippt man auf einem Touchscreen rum, statt manuellem Einstellen der Wassertemperatur (was man schließlich seit der Kindheit geübt hat und somit spielend von der Hand ginge – außer man ist Brite und lebt auf dieser Insel mit Haushalten, die im Badezimmer einen Hahn für heißes (und ich meine hier heiß!) und einen für kaltes Wasser haben ... ich habe außerdem nie wirklich verstanden, warum diese Hähne dann auch noch...

… so weit voneinander entfernt sind, wie es das Waschbecken eben zulässt… ) gibt man eine, nein, DIE richtige Gradzahl ein. Und dann? Fühlt man sich super, weil man weiß, dass man kein Wasser verschwendet hat bis man die richtige Temperatur gefunden hat. Und sonst? Hat man kein Wasser bei einem Stromausfall. Nicht gut. Aber damit rechnet der italienische Hersteller (namens Carlo Frattini) des elektronischen Wasserhahns wohl nicht, zugegeben ja auch ein wenig zurecht, denn wann fällt bei uns schon mal der Strom für längere Zeit aus? Ich kann mich nicht erinnern, wann das mal gewesen sein sollte… ihr vielleicht? [bda]

[via unplggd]

  1. Die Engländer haben wohl Angst vor ihren Warmwasserboilern. Wenn man Wasser aus der warmen Leitung trinkt bekommt man Ausschlag, oder ist sofort tot. Oder beides.

  2. Am Besten mit direkter Verbindung zum Wasserwerk, damit gegengesteuert werden kann, falls die Rechnung durchs sparen zu niedrig ausfallen würde… hmm, vielleicht doch nicht so gut ;)

  3. „… Hat man kein Wasser bei einem Stromausfall. Nicht gut.“

    Wäre dann ja schon mal nichts für die Vattenfall-Stadt Hamburg.

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