Fast so schön wie bei Oliver Geißen …

... wird es in den eigenen vier Wänden, wenn man für rund 75 Euro diese kugelförmige Gerätschaft namens iNo erwirbt (ein schon im Englischen dämliches Wortspiel).

Allerdings grübelt man dann nicht in trauter Runde, welche Scheußlichkeit aus welcher Kategorie in welchem Jahrzehnt wohl die meisten Käufer gefunden hat, sondern man macht sich auf, die iPods der Mitspieler zu erforschen.

Erst einigt man sich auf die Frage (wie heißt der Song, in welchem Jahr erschienen, von welchem Album etc.), dann bekommt jeder Mitspieler eine eigene Fernbedienung, ein iPod wird in das Gerät gesteckt, die Wiedergabe auf Shuffle gestellt, und es geht los.

Der oder die Erste mit dem  vermeintlich richtigen Ergebnis drückt auf der Fernbedienung auf Stop und kräht in den Raum; iNo zeichnet auf, wer gedrückt hat und verteilt Punkte.

Das könnte man natürlich auch low-tech-mäßig mit Papier und Bleistift spielen; aber ich finde, die Erfinder von iNo haben zumindest für die Werbung Credits verdient, in der zwei bebrillte Mädels offenkundig über Heulsusen-Musik unterschiedlicher Meinung sind, während ein dicklicher Mensch in der Mitte den Thomas M. Stein gibt („keine Ahnung“). [dj]

[Red Ferret]

  1. Thomas M. Stein – hmm – warum eigentlich immer gleich Thomas M. Stein. Nur weil er auch eine Heulsuse ist, schlechten Visagisten den Vorzug gibt und schlimme Musik produziert / unterstützt hat?

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