3D Desktop Drucker

Eigentlich saucool, dass es mittlerweile schon 3D Desktop Drucker gibt, wobei „Desktop“ nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass das Ding hier mit einem Gewicht von 83 Kilogramm nicht unbedingt auf einem windigen Beistelltischchen untergebracht werden kann. Der Alaris 30 ist ein Polymer-Jet-Drucker und kann augenscheinlich sehr genaue, detaillierte 3D Modelle erstellen. Sieht ein bisschen so aus wie eine Seifenschnitzarbeit mit glatter Oberfläche, zumindest was man angesichts der Abbildung...

… auf der Alaris Webpräsenz sagen kann, das Demo-Video läuft ja anscheinend nicht. Gefüttert wird der 3D Drucker einerseits mit Polymer-Kartuschen, ganz genau heißt das Zeug VeroWhite FullCure830. Eine solche Kartusche wiegt ein Kilogramm, mit zweien dieser Sorte und dann nochmal zwei für „Support“, was auch immer ds sein mag. Und andererseits müssen dann noch CAD Anwendungen die Instruktionen geben, damit der Drucker weiß, was man von ihm erwartet. Wie belastbar die Modelle dann anschließend sind, kann ich nicht sagen, die Webseite geht mit Information nicht gerade besonders spendabel um, aaah, halt, Download PDF, klick, Momentchen… hier: durable models… und hier ist ne Tabelle zu den Eigenschaften von VeroWhite FullCure830, oh Gott, also wer an Megapascals und dergleichen Interesse hat, der schaut bitte selber dahin. Der Drucker an sich ist 87 mal 86 mal 104 Zentimeter groß, die maximale Größe des Modells wird 29,4 mal 19,6 mal 15 Zentimeter nicht überschreiten. [bda ]

[via neuerdings, alaris]

  1. Zum Support:
    Die Modelle werden ja schichtweise aufgebaut und diese Schichten sind sehr dünn mit 28μm. Wenn nun eine solche Schicht „gedruckt“ wird, wäre diese zu schwach um sich selbst zu tragen und würde nach unten abknicken.
    Bsp: Druckt man ein „T“ würden der obere Balken rechts und links nach unten absacken.
    Um dies zu verhindern muss ein Support gemacht werden. Das ist eine gitterförmige Trägerkonstruktion um das ganze zu stabilisieren.

    Denke nur, dass der „Normalo“ zuhause mit so einem Gerät überfordert ist. Gerade beim erstellen des Supports ist Erfahrung notwendig, damit dieser seine Funktion erfüllt. Hinzu kommt die lange Druckzeit über die leider keine konkrete Aussage gemacht wird. Aber bei Vergleichbaren Geräten die bei mir an der Uni rumstehen sinds schon mal 24-48h bei nem handlichen Modell…

    Schade dass das Ding bestimmt mein Budget sprengt (finde keinen Preis?!). Mir würden auf anhieb unzählige Anwendungsmöglichkeiten einfallen…

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