Immer schön gerade

Eigentlich hat Brando ja eher ein Faible für alles, was man in einen USB-Port stecken kann, und falls es mal nicht so ist, muss trotzdem immer noch was Elektronisches dabei sein.

Diese Vorrichtung für Kameras, die offenbar völlig undigital ist, kommt daher eigentlich irgendwie überraschend (von der Frage nach ihrem Sinn mal ganz zu  schweigen).

Brando imaginiert nämlich offenbar eine Zielgruppe, der es von höchster Wichtigkeit ist, dass ihre Fotos gerade sind.

Und zwar nicht irgendwie gerade, sondern genau. Und da man so etwas keinesfalls dem Augenmaß überlassen darf, hat Brando sich eine Wasserwaage einfallen lassen, die in die Halterung für den Blitz eingesteckt wird und mit deren Hilfe man bestimmen kann, ob die Kamera tatsächlich gerade steht.

Das geht natürlich nur mit einem Stativ, denn wer hätte schon die sichere Hand, seinen Fotoapparat exakt genug auszurichten? Wofür man das alles allerdings auf sich nehmen sollte, ist mir schleierhaft; vielleicht sind die Knipser in der Leserschaft schlauer. [dj]

[Boing Boing]

  1. Ich stimme Andreas zu, der Neuigkeitsgehalt dieser Nachricht geht gegen Null. Die Dinger sind auch mit Stativ recht praktisch, weil nicht jeder Stativkopf eine Libelle eingebaut hat und jedes nachträgliche Geraderücken immer einen Informationsverlust im Bild nach sich zieht.

  2. Nun dieser kleiner Helfer gibt es in den unterschiedlichsten Varianten sicherlich seit mehr als 30 Jahren!

    Die Wasserwage ist die einzige möglihkeit stürzende linien beim fotografieren zu vermeiden und z.B. für Architekturfotografie unentbehrlich.
    Des weiteren sind z.B: auch bei dem abfotografieren von Bildern usw stürzende Linien eher unerwünscht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising