Windkraft für alle

Löst jetzt die Windkraft die Solarzelle als Energiespender für Gadgets ab? Nachdem in letzter Zeit alle möglichen Gerätschaften zumindest in Entwürfen mit Solarzellen versehen wurden, um ihnen praktisch unbegrenzte Betriebszeit zu verschaffen, setzen die südkoreanischen Designer Ji-yun Kim, Soon-young Yang und Hwan-ju Jeon auf die Energie der Luftströme - für Deutschland vielleicht auch etwas realistischer.

Die Gerätschaft namens Febot, die das Trio entworfen hat, ist eine Art Mini-Windrad mit Saugnapf am anderen Ende, in das eine AA-Akku-Batterie gesteckt wird.

Passt also praktisch überall hin und lässt sich auch leicht transportieren, da platzsparend auseinandernehmbar. Darüber, wie schnell die Batterie aufgeladen werden könnet, lassen sich die Designer allerdings nicht aus – ist ja erstmal auch nur ein Entwurf. [dj]

[Gizmodo USA]

  1. Tolle Designer. Batterien werden schon mal gar nicht geladen. Wenn, dann Akkus. Und dann auch nicht mit einem Motor sondern mit einem Generator.

  2. toller klugschiss @ rincewind

    allgemeinsprache und so….sachst ja auch „sprit“ zu benzin, super benzin und diesel…aja und zum alk auch *adminslap*

  3. Hm. Warum pimpt man nicht normale Autos und pflanzt ihnen nen zusätzlichen Kühlergrill ein, hinter dem direkt windangetriebende Generatoren stecken, die einen Akku füllen, aus dem widerum was-weiß-ich-für-Gadgets im Auto (Unterhaltungsmist od. Navis…) gespeist werden? Fahrtwind bekommt doch jeder. Oder ist das einfach von der Leistungsstärke nicht umsetzbar? Kann da mal jemand Stellung beziehen?

  4. @Uwe: Da gibts ein kleines Problem, das Energieerhaltung heißt: Die Fahrtwindstärke bestimmst Du mit dem Gaspedal, also mit dem Motor. Windmühlen machen höchstens 60% Wirkungsgrad und sind aerodynamisch einfach scheiße für ein Auto.
    Du schlägst ein „perpetuum mobile“ vor. Gibts bei Wikipedia. Hätten das die lieben Banker mal gewusst, dann hätten sie vielleicht gemerkt, dass sich Geld wie Energie nicht selber generieren kann.

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