Da Vinci Uhr könnte aus Bayern kommen

Da Vinci hat sich zwar durchaus mit der Zeit beschäftigt, allerdings glaube ich kaum, dass er damit gerechnet hat, dass sein eigenes Konterfei einmal eine Armbanduhr zieren könnte. Da hat er die Rechnung ohne den Da Vinci Code gemacht, der für seine quasi post-posthume Popularität durchaus verantwortlich gemacht werden darf. Der Film, in diesem Fall, nicht der frei erfundene Code. Einem Code liegt die Armbanduhr aber dennoch zugrunde, nämlich Leonardos von hinten Schreiberei, und demzufolge bewegen sich die Zeiger auch entgegengesetzt der üblichen Richtung links herum. Ich dachte immer, nur...

… im schönen Bayern gingen die Uhren andersherum, aber man lernt ja nie aus. Warum sich Leonardo überhaupt mit dem Rückwärtsschreiben auseinandergesetzt hat, aht übrigens auch shcon für einige Spekulationen gesorgt, am wahrscheinlichsten gilt, dass Leonardo da Vinci Linkshänder war und einen Weg gesucht hat zu Schreiben, ohne die Feder übers Papier schieben zu müssen und anschließend mit der nachrückenden Hand die Tinte zu verwischen. Hmm, mir persönlich erscheint da wesentlich wahrscheinlicher, dass das einfach eine Spielerei/Übung für ihn war, Gehirnjogging im 15./16. Jahrhundert sozusagen. Wer es sich also ein wenig schwerer machen will mit der Zeitbestimmung, der kommt mit 36 linksdrehenden Dollars noch relativ günstig weg im Vergleich zu anderen Uhren mit kryptischer Zeitansage. Und nein, es bleibt bei 36 Dollars, man muss keine Angst haben, dass im Laden dann plötzlich umgedrehte 63 daraus werden. [bda]

[via gizmodo US]

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