Klassischer Machiavellismus

Richard Shed hat den Auftrag bekommen, für die Ausstellung "Blood on Paper" (worum auch immer es dabei gehen mag), von einem bestimmten Buch eine spezielle "Bearbeitung" anzufertigen.

Bekommen hat er „The New Machiavelli“ von H.G. Wells, und zwar in einer 60 Jahre alten Taschenbuchausgabe.

Und was hat er damit gemacht? Fotografiert und auf einen USB-Stick gepackt. Allerdings nicht ganz so, wie man erwarten würde.

Die Fotos, die man auf dem Stick findet, dessen Äußeres dem Buch nachempfunden ist, zeigen nämlich nicht unbedingt das, was der geneigte Leser erwarten würde, nämlich gescannten Text.

Statt dessen bekommt man das Buch zu Gesicht, Doppelseite für Doppelseite gehalten von zwei Händen. Ist natürlich nichts für Leute, die sich dem Text widmen wollen, erinnert aber daran, wie das so ist, wenn man ein Buch in den Händen hält.

Und jetzt nicht so tun, als wisse man das selbstverständlich in zwanzig Jahren noch: LPs sind ähnlich schnell auch zum Exotikum geworden … [dj]

[Gizmodo USA]

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