SuperSpeed USB 3.0: Jetzt dürfen die anderen ran

Kaum wartet man 14 Monate, und schon wird Intels damals angekündigtes USB 3.0 fast Wirklichkeit. Die endgültigen technischen Daten werden am kommenden Montag auf der ersten SuperSpeed USB Developer Conference in San José in Kalifornien auf den Tisch gelegt. In der Folge können Entwickler nun endlich erste Produkte auf USB 3.0 zuschneidern. Insgesamt hatte Intel drei Jahre am Konzept der dritten Generation USB geschraubt, Rückschläge über Rückschläge erlebt und schließlich hatten erst vor ein paar Monaten Firmen wie AMD, NVIDIA und noch ein paar andere gedroht, ihr eigenes USB 3.0 zu betreiben, sollte Intel nicht schleunigst...

… mal ein paar dringend benötigte Eckdaten zur Technologie herausrücken. Hat augenscheinlich gewirkt. Und obwohl die offizielle Vorlage bei den Entwicklern wie gesagt erst vor der Tür steht, durften selbige (oder auch andere) schon auf der WinHEC 2008 in Redmond einen Blick drauf werfen und mal gucken, in welche Betriebssysteme sich die Technologie integrieren ließe. Windows 7 wird es ja schon mal nicht von Haus aus unterstützen, allerdings weiß man bei Windows ja auch nie so genau, ob die Releasedaten das Papier wert sind, auf das sie geschrieben wurden. Bis zu 4,8 Gbps werden auf jeden Fall von USB 3.0 erwartet, dazu kommen optische Verkabelung und neues Energie Management. Auf der WinHEC 2008 wurde beispielsweise der Datentransfer eines 25 Gig schweren HD-Qualität Films mit den USBs der drei Generationen miteinander verglichen; während USB 1.0 noch mehr als neun Stunden dafür benötigt, ist man bei USB 2.0 schon mit knapp unter 14 Minuten Übertragungszeit dabei. Und USB 3.0? 70 Sekunden will man gestoppt haben, dann war der Transfer beendet. Das ist schnell. [bda]

[via everythingusb, cnet]

  1. Ich bin schon gespannt ob die USB3.0 Sticks dann wirklich alltagstauglich sind.

    Ich kann mir einfach ned vorstellen das die mit optischen Bauteilen ähnlich robust sind wie ihre „alten“ Artgenossen. Mein USB Stick hängt 24/7 auf’m Schlüsselbund und der Schlüsselbund hängt nicht selten auf meinem Moped und das auch nicht selten bei Regen.

    Könnte mir da gut vorstellen das man die dann ähnlich wie die alten SNES Cartridges ins Leben pusten muss. Und das würd mich schon ziemlich nerven mit der Zeit.

    MFG, Jan

  2. Ich frage mich wirklich warum an dieser Krücke rumgeschraubt wird. Es gibt eine schnellere und vor allem bessere Schnittstelle (Firewire), die von vornherein für grosse Datenmengen vorgesehen war und nicht auf einen Host-Rechner angewiesen ist. Stattdessen wird eine Drucker-, Maus- und Tastaturschnittstelle für Festplatten aufgeblasen. Aber kommt ja auch von Intel, da darf man nichts anderes nutzen. Das Marketing wird’s schon richten.

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