Dell Inspiron Mini 12

Dell fügt seiner Inspiron Mini Reihe nun ein Notebook hinzu, das mit zwölf Zoll Displaydiagonale eigentlich nicht mehr als Netbook bezeichnet werden kann. Das Inspiron Mini 12 ist ab sofort in den USA erhältlich, wo Dell gerade die Preise der einzelnen Konfigurationen beaknnt gegeben hat. Das Einsteigermodell liegt bei 550 Dollars, eigentlich ein guter Preis für so ein schlankes und leichtes Mobilcomputerchen, allerdings stechen da gleich einige Pferdefüße ins Auge. Zunächst gibt es den 12-Zoller ausschließlich mit Windows Vista, und da geht es schon los. Denn alle Versionen des Mini 12 haben lediglich ein Gig RAM an Bord...

… und das ist auch noch onboard! Soweit schon mal so schlecht, weiter im Text mit dem Prozessor. Intel Atom, soweit konnte man das noch locker erraten, hier aber mit 1,33 GHz. Ob das für Vista reicht, ist mehr als fragwürdig. Vermutlich sind die 1,6 GHz des besseren Modells (50 Dollar Aufpreis) auch schon fast ein wenig knapp bemessen für Vista, und wie gesagt, das Ganze dann noch mit nur einem (nicht austauschbaren!) Gig RAM, nee, das hört sich für mich nicht nach einer gelungenen Ingredienzien-Komposition an. Bei der Festplatte (PATA, 4200 Upm) hat man die Wahl zwischen 40, 60 und 80 Gig, auch den Dreizellenakku kann man durch einen Sechszellenakku ersetzen. Das widescreen LC-Display hat eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixel und hat TrueLife Technologie (was auch immer das bedeutet). Hmm, hört sich nicht nach einer Maschine an, die mit dem durchaus schicken Äußeren (Weiß oder Schwarz) mithalten kann. Wahre Schönheit kommt halt einfach doch von innen… [bda]

[via gizmodo US, dell]

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