Zukunftsmusik: Variabler Kühlschrank zum Mitnehmen

Bis auf die Tatsache, dass ich eigentlich nicht ständig den Inhalt meines Kühlschranks anschauen können will ist die Idee des Designers ja durchaus löblich: Mit diesem Konzept für einen portablen und anpassbaren Kühlschrank soll nämlich in etwa im Jahr 2020 massiv Strom gespart werden. Und zwar zu allererst mal durch die Anpassung der Kühlschrankgröße an den benötigten Platz. Die Stange in der Mitte kann teleskopartig auseinander gezogen oder zusammen geschoben werden, entsprechend muss man nur noch die benötigte Anzahl an Böden an ihr justieren. Sie sorgt zudem für die Kälteverteilung...

… in den einzelnen Abteilen. Durch die Zugriffmöglichkeit auf einzelne Abteile wird verhindert, dass bei der Entnahme eines Lebensmittels die Kälte aus dem gesamten Kühlschrank entweicht. Die Membran setzt der Designer als extrem Temperatur bewahrend voraus, sie sollte zudem sehr elastisch sein, damit so ein Umbau des Kühlschranks schnell und vor allem einfach von Statten geht. Mir gefällt eigentlich an diesem Konzept die Mobilität am besten, alles andere, nun ja, ich kann mich gegen eine gewisse Skepsis nicht wehren… beispielsweise die Sache mit der elastischen Isofolie als Außenhaut des Soft Kühlschranks… meines Wissens ist es immer noch so, dass extreme Temperaturschwankungen sich nicht eben förderlich auf Elastizität auswirken. Dann die Zipper an der Folie, denen traue ich auch nicht zu, wirklich dicht abzuschließen. Aber bis 2020 ist ja noch Zeit. Allerdings werden solche Vario-Kühlschränke vermutlich niemals den guten alten harten Kühlschrank ersetzen. Wozu auch? [bda]

[via unplggd]

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