Lautsprecher für arme Kinder

Hier in den Gizmodo-Hallen haben wir ja einen gewissen, gelegentlich vom Publikum auch gescholtenen Hang zum Sarkasmus, der oft als menschenverachtender Zynismus missverstanden wird.

Daher soll hier Designer Dmitry Zagga auch nicht vorgehalten werden, dass er seinen iPod-Lautsprecherentwurf aus Pappbechern iPod Ghetto Accessory nennt.

Denn zeugt es nicht auch von einer gewissen Post-Irgendwas-Ironie, wenn man ein Simple-Lautsprechersystem entwirft, dessen Funktionieren den Besitz eines ja nun auch nicht gerade billigen MP3-Players voraussetzt?

Vielleicht denkt Zagga ja auch an alle, die gemeinsam ihre letzten Euros für das Apple-Gerät zusammengekratzt haben, nun aber vor dem Problem stehen, dass jeweils nur einer Musik hören kann.

Was sich seiner Meinung nach ja leicht mit Hilfe von ein paar Pappbechern und zwei Zahnstochern (zum Zusammenhalten der Konstruktion) ändern lässt.

Dass dabei wirklich Hörgenuss entsteht, bezweifelt auch Zagga selbst – aber dafür bekommt man seiner meinung nach auf diese Art und Weise stylishes iPod-Zubehör, das sonst wer weiß wieviel kosten würde. [dj]

[Yanko]

  1. Ehrlich gesagt fhlte ich mich tierisch angesprochen bei der aussage

    „Vielleicht enkt Zagga ja auch an alle, die gemeinsam ihre letzten Euros für das Apple-Gerät zusammengekratzt haben, nun aber vor dem Problem stehen, dass jeweils nur einer Musik hören kann.“

    ;_;

  2. ich hab selber den iPod classic und hab mir nen plastikbecher geholt und genau nach der beschreibung das loch gesetzt und die kopfhörer reingesteckt und sie klingen sch****! Die Lautsärke is so laut wie wenn man sie so da liegen hat ->durch die form der becher verstärkt sich der ton gleich garnicht!

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