Boombox für Faule

Die Boom Bench ist was für Leute, die einerseits auch an der frischen Luft Musik "genießen" und ihre Umwelt an ihrem Geschmack teilhaben lassen wollen, andererseits aber wenig Lust haben, eine echte Boombox zu schultern, sei's aus Faulheit, sei's, weil die Bandscheibe einfach nicht mehr mitspielt.

Also – so haben sich das ein paar schlaue Designer gedacht – verlagert man die Boombox doch am besten gleich in die Parkbank, auf der man sowieso jeden Tag rumhockt und das Treiben der Welt an sich vorbeiziehen lässt.

Und da sitzt man dann mit über 600 Watt unter dem Hintern, die aus acht 60-Watt-Boxen und zwei Subwoofern kommen. Eiinerseits irgendwie beeindruckend, andererseits aber mit etlichen praktischen Problemen behaftet.

Das fängt an beim Bier, das zu schwappen beginnt, wenn man derart massiv von der Sitzfläche her beschallt wird, und ist noch lange nicht zu Ende beim Jugendvandalismus, der eigentlich verlangt, dass permanent ein Wächter neben der Bank steht. Und schließlich stellt sich auch noch die Frage, wer eigentlich mit seinem Player in die überdimensionale Docking Station bedienen darf: Da nahen dann von links die Volksmusik-Rentner mit ihren iPods, von rechts kommen die Bushido-Fans, und ruckzuck hat man einen ungewollten Bastard-Pop, dass es scheppert. [dj]

[Gizmodo USA]

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