Social Networks: Echt eklig

Social Networks sind meine Sache nicht so sehr, und die Tatsache, dass man unterhalb einer vierstelligen Zahl von "Freunden" so etwas wie ein verhaltensgestörter Außenseiter ist, will's mir auch nicht schmackhafter machen.

Aber man kann über diesen Zeitvertreib auch trefflich philosophieren und den tiefschürfenden Gedanken auch noch Ideen für einen „virtuellen Roboter“ folgen lassen, der das Leben im Netz erleichtert. Dass dieser Sociable Robot allerdings aussehen muss wie ein Schmierölfleck, ist mindestens gewöhnungsbedürftig.

Die Aufgabe des Socauble Robot soll es sein, sich automatisch um die Pflege des Soziallebens im Web zu kümmern und die Einladungen zu allen möglichen Freundeskreisen anzunehmen – folglich wird seine physische Repräsentanz, eine schwarze, flüssige Fläche, immer größer.

Aus dieser Suppe ragen die Kontakte dann wie Stacheln heraus, und der eigentliche User kann sie durch „Wegdrücken“ entfernen und dem Roboter damit Anweisungen geben.

Ob es für diese eher überschaubare Funktionalität gleich der schwarzen Pfütze bedürfen würde, wage ich mal zu bezweifeln, aber für Designer ist die Optik halt wichtig (auch wenn sie in diesem Fall eher eklig ist). [dj]

[Yanko]

  1. Ähm, wie soll das mit der Flüssigkeit fuktionieren? irgendwie übersteigt das doch meinen verstand. vorallem diese Stacheln….Oder ist das nur ein rein theoretisches Konzept? helft einer Blondine!

  2. Die schwarze Flüssigkeit gebiert schwarze schmierige Stacheln, diese sind die vom Designer erdachten Materialisationsformen für Freundesanfragen in sozialen Netzwerken. Wurstes Du nun mit Deinen Fingern darauf herum, erhält der Bot die Rückmeldung von Dir was mit den Anfragen passieren soll.
    Ich gehe davon aus, dass die schwarze Masse größer wird, je mehr Freundesanfragen unbedacht mit ja bewurstet worden sind.

    Und mal ehrlich: Durch einen hässlichen Ekelfleck auf dem Tisch darauf hingewiesen zu werden wie tief man sich in der ‚virtuellen‘ Realität schon in die Scheiße geritten hat, macht das Leben einfach überschaubarer und beraubt es auch seiner hinterfotzigen Intransparenz.

  3. ich denke doch wohl eher dass das ein konzept ist

    aber dennoch kann es sein dass man doch eine flüssigkeit (?) steuern kann

    hmmm wer kennt nicht die glasscheibe die undurchsichtig werden kann wenn man strom durchschickt :)

    also ich würd sagen es wäre möglich ;)

    fragt mich aber nicht wie

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