Netbook mit Hello Kitty Geschmack

Ich sehe ja ein, dass man als Eltern einer Tochter im Teenageralter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite ist mit einem Geschenk, das irgendeine Referenz auf Sanios Katze, die goldene Eier legt, aufweist. Nun, zumindest vom Technischen her muss ein mit Hello Kitty geschmücktes Gadget nicht unbedingt schlechter als andere sein. Dieser weiße Zehnzöller hier etwa hat alles was ein Netbook so braucht, vom 1,6 Ghz Intel Atom N270 Prozessor, einem Gig RAM, 120 Gig Festplatte, zwei USB Buchsen und einer integrierte 1,3 Megapixel Kamera bis zum WiFi Internetzugang und...

… Windows XP als Betriebssystem. Mit 1,18 Kilogramm und dem Schriftzug Hello Kitty sowie mit mundlosem Portrait samt Schleife dekoriert packen garantiert die meisten Mädchen das Ding gerne aus – und anschließend in die Schultasche. Die Frage ist nur, ob die Eltern auch so gern auspacken. Und zwar mit den Kohlen. Denn dafür dass man ein mehr oder weniger Einheitsnetbook bekommt muss man deutlich tiefer in die Tasche langen als für vergleichbare Netbooks ohne Kitty-Schnickschnack. Fast 900 Dollar will Sanrio für das Mädchen-Mini-Klappi, puh, also wenn zwischen 400 und 550 Dollar mehr als üblich egal sind, dann bitte. Ansonsten würde ich zu einem schicken (wenn’s denn unbedingt sein muss auch von Hello Kitty) Aufkleber raten. [bda]

[via play-gadgets]

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