Review: SanDisk 16GB-Speicherkarten

Mit seinen neuen microSDHC- und memory Stick Micro-Karten mit jeweils 16GB (die im Frühjahr auf der CES angekündigt wurden) hat SanDisk als erster Hersteller eine Speichergröße erreicht, die nun wirklich mal Alternativen zum Kauf eines PMP mit entsprechender Kapazität eröffnet.

Ich hatte die beiden Karten jetzt zwei Wochen im Einsatz und kann nur sagen, dass die Möglichkeiten, die sich mit den Winz-Karten für alle eröffnen, die gerne große Datenmengen mit sich herumschleppen, wirklich bemerkenswert sind.

SanDisk verkauft die Speichermedien, die nicht größer sind als ein Fingernagel (also zumindest bei mir), unter dem Motto „Wake Up Your Phone“, also bin ich diesem Aufruf gefolgt, habe eine schöne Medienbibliothek auf die Karten gepackt und ein kompatibles SE-Handy damit gefüttert.

Das kam damit auch mühelos zurecht – das Laden auf die Karten selbst lässt sich übrigens auch über den USB-Kartenleser erledigen, den wir hier schon mal vorgestellt haben.

Als Erweiterung für’s Handy sind die Karten also erstmal perfekt, und selbst wer Video aufnehmen will, kann mit den 16GB sein halbes Leben verfilmen.

Die wirklichen Vorteile gegenüber einem PMP mit festeingebautem Speicher zeigten sich dann aber unterwegs. Sowohl auf anderen Rechnern als auch auf dem Laptop konnte man sich bei Bedarf mühelos Filme auf dem größeren Bildschirm ansehen: Einfach Karte ‚raus aus dem Handy, rein in den Kartenleser, in den USB-Port einstöpseln, und los geht’s.

Probleme, die Karte als externen Datenträger zu erkennen, hatte keiner der Rechner, die ich verwendet habe (zwei Desktop-Vista-PCs, ein MacBook sowohl mit OS X als auch mit Vista unter BootCamp).

Und der Kartenleser (obwohl nur Massivplastik) erfüllt nicht nur die Aufgabe, die Daten über den USB-Port zugänglich zu machen, sondern hält die Karten auch so fest im Griff, dass sie nicht mal nebenbei verlorengehen können (obwohl man sich wahrscheinlich besser fühlt, wenn man sie zum Transport ins Handy schiebt).

Der einzige Nachteil: Mit einem empfohlenen Verkaufspreis (ohne Mehrwertsteuer) von 73,88 Euro (microSDHC) bzw. 98,03 Euro (M2) sind die Karten nicht wirklich billig. Wer aber darauf setzt, sich einen PMP mit kleinem Eigenspeicher und Erweiterungsmöglichkeiten (wie z.B. den Sansa Fuze) zuzulegen, kommt jedoch unterm Strich günstiger weg und hat eine praktischere Lösung – was natürlich auch für alle gilt, die ohnehin ihr Handy als PMP verwenden. [dj]

[SanDisk: Wake Up Your Phone]

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