Bezahlbarer Handschriftleser

Die Idee mit dem Stift, der das, was man per Hand niederkritzelt auch gleich noch digital speichert, ist so neu nicht - der airpenMini, den Pantal japan jetzt ankündigt, scheint aber nicht nur ziemlich ausgereift zu sein, sondern bewegt sich auch preislich in einem Feld, der den Freunden der klassischen Handschrift zu einem nicht allzu großen finanziellen Risiko macht.

Alles, was man mit dem airpenMini schreibt, wird via Ultraschall/Infrarot auf eine externe Speicher-Einheit mit 2MB Kapazität abgelegt, was in etwa 100 Seiten im Format A5 entspricht, womit man früher locker bis ins Hauptstudium gekommen wäre.

Die Übertragung der Daten vom Speicher auf den PC erfolgt über USB – so wird das Gerät auch gleich wieder aufgeladen; der Stift selbst benötigt Knopfzellenbatterien.

Mit dem Format 10.5 x 145 mm (Durchmesser x Länge) ist der Stift ein wenig klobiger als von dem meisten Schreibgerät gewohnt, wiegt aber nur 17 Gramm (ohne Batterien). Der Speicher misst 68 x 31 x 21 mm und wiegt etwa 80 Gramm.

Der airpenMini ist mit Windows 2000/, XP und Vista (32-bit) kompatibel und kostet in Japan umgerechnet etwa 123 Euro. [dj]

[Fareastgizmos]

  1. @ Steffen:
    Im Gegensatz zu den auf Technologie von Anoto basierenden Pens braucht dies System kein spezielles Papier. Dafür hat es aber einen einen entscheidenden Nachteil: ist das Empfangsgerät einmal vom Blatt abgeklemmt, findet es den Blattursprung nicht mehr. Außerdem lassen sich geschlossene Seiten nur am PC editieren.

    @ Googlefisch:
    Richtig ;-)
    Geht auch billiger, siehe
    http://www.pearl.de/a-PX1101-1000.shtml?query=notizblock

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