Zeit am Nagel

An Geschmacksverirrungen waren die 80-er Jahre ja wirklich nicht gerade arm, und vielleicht liegt es auch daran, dass ich bis heute nicht wusste, dass diese komischen Nagelbetten, in die man Hand, Gesicht oder Haustier drückte, um einen Reliefabdruck zu bekommen, auf den Namen Pin Art hörten.

Nicht, dass das in jene Art von Basiswissen gehört, wie sie schlaue Menschen, die auf den Namen Schwanitz hören, in ihren Kanon packen – aber vielleicht auch nicht völlig unwichtig, wenn jetzt zumindest in Form einer Uhr ein Revival ansteht.

Die zeigt dann mit Hilfe von 3.000 Pins und zwei D-Batterien (halten etwa ein Jahr), welche Stunde es geschlagen oder besser geklickt hat.

Das Geräusch, das beim Ziffernwechsel entsteht, erinnert nämlich laut Anbieter an das klassische Klicken von Anzeigen auf Bahnhöfen und Flughäfen. Muss man ebenfalls mögen. Kostenpunkt: 70 Dollar. [dj]

[Boing Boing]

  1. Hat jemand eine Idee, wie das Teil mechanisch funktioniert? Mit dem Prinzip könnte man, wenn’s etwas kleiner geht, einen variablen Stempel bauen…

  2. @scope ganz einfach du hast 7 segmente (stempel) die einzeln gesteuert werden können. wird eine 8 dargestellt werdenalle 7 segmente rausgeschlagen, bei einer 0 einer weniger… :)

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