Chinesen haben das iPhone scheinbar gern zum Klappen

Auweia, das ist ja fast schon fies, was da ein chinesischer Mobiltelfonhersteller zurecht gezimmert hat. Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen? Der Flip iPhone-Klon.

Wobei Klon hier ja nur im übertragenen Sinne noch zutrifft. Es sei vorsichtshalber angemerkt (nicht dass ich etwa meine es bestünde die Gefahr, dass unsere Leser das nicht sofort durchschauen), dass die…

… gebürstete Alu-Optik mitnichten aus Metall beschaffen ist. Pures Plastik. Dafür – hört! hört! – leuchtet der angebissene Apfel tatsächlich auf, wenn das Klapphandy aktiv ist. Man kann sogar erkennen, wieviele LEDs dahinter „versteckt“ sind, also wenn das nichts ist. Das Pseudo-Klapp-iPhone misst 105 mal 53 mal 17 Millimeter und wiegt etwa 110 Gramm. Es hat sogr eine Kamera dabei, allerdings mit 0,3 Megapixeln, und das Display misst in der Diagonale 2,6 Zoll (240 x 320). Sogar MP3s und MP4s können abgespielt werden, und als ob das noch nicht genug wäre, sind auch noch irgendwelche Spiele vorinstalliert. Für umgerechnet grob 80 Euren in China zu haben. [bda]

[via gizmodo US]

  1. Ich finde es einfach nur unglaublich was die Chinesen mal wieder abziehen. Hoffentlich werden den Leuten irgendwann mal das Handwerk gelegt!

  2. Genau Markus!! Was fällt den eigentlich ein! Einfach so Handys bauen… tss. Wo kämen wir denn da hin, wenn das alle täten.
    Und dann auch noch ein geheimes, geschütztes Zeichen draufmachen… Ich seh mich schon beim Michkaffee stolz mein Handy zücken und es auf den metallgefassten Glastisch legen, doch statt der sonst dezenten Wertschätzung und dem gelegentlichen Zwinkern zur Bestätigung der Mitgliedschaft in der Bruderschaft der Yuppies, werde ich da einfach ausgelacht… Ein ALPTRAUM!

  3. Ob man jetzt Apple und das dazugehörige Geschäftsgebaren schätzt oder nicht – der angebissene Apfel ist halt das Logo von Apple und damit geschützt. Ergo ist das vorliegende Gerät eine Urheberrechtsverletzung, was ja in China ohne viel Federlesen durchgezogen wird. Daher finde ich auch, dass solche Plagiate nicht in die Hosentasche, sondern auf den Müll gehören…

  4. Die Chinesen hätten damals das Papier und das Schwarzpulver auch patentrechtlich schützen lassen sollen. Mit 1 Cent pro Blatt Papier und 1 Cent pro kg Schwarzpulver… oder so…

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