Luftreinigendes Fenster

"Window" hat zur Abwechslung mal nichts mit Betriebssystemen oder so zu tun, sondern mit der Verbesserung der Luftqualität in geschlossenen Räumen.

Der Blick  durch diese Fensterscheibe, hinter der natürlich nichts ist außer der Wand, soll klarmachen, wie vermufft die Bude bereits ist.

Das Fenster ist natürlich kein echtes Fenster, sondern ein transparentes LCD, das sich verdunkelt, wenn die die klare Frischluft ausgeht und Flatulenzen, Schweissfüße und die Ausdünstungen der letzten Kneipennacht unerbittlich die Oberhand gewinnen.

In diesem Falle – Obacht – tritt man an das Gerät heran und „öffnet“ es, als sei es ein Schiebefenster. Dieser Gedanke gefällt mir besonders- selbst wenn der erste Teil des Konzepts mit der Verschmutzungsanzeige sinnvoll sein sollte (für Leute, die’s selbst nicht riechen), die Vorstellung, dass man dann nicht einfach das echte Fenster aufmacht, sondern diese Maschine anwirft, zeugt von einer so tiefen Abneigung gegen die Außenwelt, dass der Designer wohl Hardcore-Gamer sein muss. [dj]

[Yanko]

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