Erbgut-Striptease

Portraitfotos sind ja sooooo 20. Jahrhundert – wer sich heutzutage angemessen präsentieren will, sollte sich lieber ein persönliches Bild vom Erbgut anfertigen lassen.

Denn nur so kann man ja eigentlich sicher stellen, dass der respektive die Lebensabschnittsgefährte/-gefährtin auch über die Eigenschaften verfügt, die die Vermehrung zu einer echten Bereicherung des Gen-Pools machen würde.


Und so sollte man vielleicht auf die Dienste von DNA11 zurückgreifen, einer kleinen Firma, die das DNA-Bild sogar farblich passend zur häuslichen Umgebung liefert.

DNA11 liefert das Set zur Entnahme einer Probe aus der Innenseite der Backe, und vier bis sechs Wochen, nachdem man das zurückgeschickt hat, trudelt das Bild ein.

Halbwegs erschwinglich ist das auch noch: Das Mini Portrait (20 x 25 cm) soll169 Dollar kosten. [Dieter Jirmann]

[dvice]

  1. Keine Sorge. Anhand dieser futzeligen Elektrophorese Aufnahme könnte man bestenfalls erkennen, ob es sich um Mann oder Frau handelt (und auch das nur, wenn man Gelzusammensetzung, verwendete Marker und Färbemethode kennt und die zumindest ne DNA-Leiter mit draufpappen würden, was in dem Bild wohl eher nicht der Fall ist).
    Eine richtige Sequenzierung liegt kostenmäßig immernoch in stellaren Bereichen.

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