Kraft durch Bremsen

Wie hügelig Japan nun genau ist, will mir als ehemaligem Erdkundeunterricht-Ignoranten nun partout nicht einfallen.

Anscheinend gibt es aber immerhin genügend Erhebungen  zu geben, um ein Gefährt wie das eneloop nicht völlig sinnlos erscheinen zu lassen.

Die Techniker von Sanyo haben nämlich bei der Entwicklung des ElektroFahrrads darauf geachtet, dass der Akku, der bei schwierigeren Strecken für Schwung sorgt, automatisch aufgeladen wird, wenn gebremst wird oder wenn es abwärts geht.

Verzichtet man auf die Aufladefunktion, liegt der Aktionsradius bei etwa 55 km, Laden beim Bremsen erweitert ihn auf etwa 70 km, und der Automatikmodus, der nimmt, was er kriegt, sorgt für eine Reichweite von rund 95 Kilometern.

Kostet umgerechnet etwa 1.100 Euro, ist ab Februar erhältlich (aber erstmal nur in Japan). [Dieter Jirmann]

[Engadget]

  1. Gibts sowas nicht schon? Immerhin ist Japan sehr hügelig, von den planierten Städten mal abgesehen…
    „1.1000 Euro“… ziemlich teuro?

  2. Wo sind denn 1.100 Euro für sowas teuer? Ist jetzt nicht so der klassische Mitnahmeartikel beim REAL, aber für unter 600 Euro kriegt man ja selbst ohne Elektroantrieb nur Gelumpe.

  3. Geologie 101:

    Unter Japan toben sich die drei tektonischen Platten (Eurasische, Phillipinische und Pazifische) aus. Der Laden hat um die 50 aktive Vulkane und wird andauernd von Erdbeben erschüttert.

    –> Große tektonische Aktivität –> Viele Verwerfungen (aka Berge)

    –Students dismissed–

  4. Von der Idee her garnicht so blöd. Aber was heisst denn hier „Aktionsradius“. Wozu hat das Ding denn Pedale? Wenn Akku leer wird gestrampelt…. und gebremst… und Akku wieder geladen.
    Das „Model“ sieht aus wie MichaelA Jackson. Und der/die/das würde bestimmt nicht stampeln…

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