Apple patentiert zwei Flüssigkühlsysteme für Laptops

Laut CultOfMac.com hat Apple (bereits im Mai vergangenen Jahres) zwei Patente eingereicht für Flüssigkühlungs-Systeme (aktiv und passiv) für Laptops.

Jetzt sind die Anträge veröffentlicht worden – und versetzen die Fangemeinde offensichtlich in Aufregung, ob der zu erwartenden extrem leistungsstarken Mobilmaschinen. Quad-Core Prozessoren und immer besser werdende…

… Video-Anwendungen, die immer mehr Rechenleistung verlangen seien der Grund für diesen Schritt. Apple hat bereits vor einigen Jahren Erfahrungen mit Flüssigkühlungen gesammelt, vor vier Jahren wurde der Power Mac G5 mit einem solchen Kühlsystem ausgestattet, aber diese Erfahrungen waren nicht unbedingt die besten. Mit zunehmender Lebensdauer dieser Computer nahm die Anfälligkeit für undichte Stellen deutlich zu und es kam folglich auch zu Beschädigungen von internen Bauteilen.
Andere Hersteller haben in der Vergangenheit auch schon Flüssigkühlungen in Laptops eingesetzt, doch Apple ist nun der erste Anbieter, der ein solches System, respektive zwei unterschiedliche Systeme, patentieren lässt. Wer sich genauer in die beiden Systeme einarbeiten will, der sei auf den Link unten zu Macnn.com verwiesen.

Ich meinerseits frage mich, wie portabel diese Maschinen wohl dann noch sein können, da ich mal schwer davon ausgehe, dass so eine Flüssigkühlung wesentlich mehr auf die Waage bringt als bislang herkömmliche Systeme. Zum anderen ist von einer Kühlflüssigkeit die Rede, die aus zwei Phasen (flüssig und gasförmig) besteht. Somit kann es sich dabei schon mal nicht um Wasser handeln, oder? Alles andere, wie beispielsweise FKWs und Artverwandte, dürfte dann aber wieder mit dem Umweltschutz kollidieren. Ein gutes Stichwort ist auch die Verwendung solcher Laptops in Flugzeugen, die dann ja wohl auch nicht erlaubt werden dürfte (angesichts der Tatsache, dass schon die Mitnahme einer mehr als 100 Milliliter fassenden Tube Handcreme verboten ist). Oder sehe ich da zu schwarz? [Bianca Appelmann]

[via cultofmac, macnn]

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  1. Wieso sollte das kein Wasser sein? Soweit ich weiß kommt Wasser durchaus in den Aggregatszuständen flüssig und gasförmig vor…
    Es gibt aber mittlerweile sogenannte Nanogele, die ihren Aggregatszustand, bzw. ihre Viskosität bei Energiezufuhr ändern. Wie die Gewichtsmäßig liegen weiß ich nicht. Wäre jedenfalls eine Möglichkeit dem Dichtheitsproblem entgegenzuwirken, wenn die Kühlflüssigkeit nicht mehr durch jede Ritze kriecht.

  2. Ich glaube kaum, das Wasser gemeint ist, da doch die Kühlung durch die Aggregatzustandsänderung und diese wiederum durch Druck entsteht. Wenn man Wasser allein durch Druckdifferenzen dazu bringen will, den Aggregatzusatnd zu ändern, bräuchte es schon einen sehr hohen Unterdruck um Wasserdampf zu erzeugen. Nein das wird eher sowas wie im Kühlschrank sein.

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