Schallwellen als Energiequellen!

Piezoelektrizität. Ein sehr schönes Wort. Und die Idee von Tahir Cagin, Professor des Artie McFerrin Department of Chemical Engineering an der Texas A&M Universität, ist nicht nur schön, sondern regelrecht heiß!

Er entwickelt gerade ein sogenanntes piezoelektrisches Material, das in der Lage ist…

… Klangwellen in Elektrizität umzuwandeln. Was Tahir Cagin damit vorhat? Na, ab ins Handy damit natürlich! Piezoelektrische Materialien reagieren nämlich auf mechanischen Stress (Verformung) mit dem Aufbau einer gewissen Spannung (das hört sich ja richtig menschlich an…).

Überall wo es drum geht, dass herumlaufende oder gar tanzende Leute durch diese Bewegungen Strom erzeugen, sind solche Materialien involviert. Also eigentlich nichts Neues. Nun handelt es sich hier aber um Materialien mit einer Stärke im Nanobereich, optimal für die Energieausbeute seien Materialien, die zwischen 20 und 23 Nanometer dünn sind. So dünn, dass auftreffender Schall die notwendige Verformung, um Energie damit zu erzeugen.

Die Winzigkeit des Materials in Kombination mit der Allgegenwart von Geräuschen hört sich für mich nach einer geradezu perfekten Paarung an, um das Aufladen des Akkus per Ladegerät dann irgendwann mal ein Ding der Vergangenheit sein zu lassen. Fragt sich nur, wieviel von dem Material ins Handy rein muss, um ausreichend Strom erzeugen zu können. [bda]

[via ecogeek, sciencedaily, Piezoelektrizität]

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  1. Na dann kann das weibliche Geschlecht ja endlich einen neuen Rekord im Dauerteflonieren aufstellen.. Und wir Männer sind mal wieder die dummen :/

  2. @Mellmac:
    Die Energieblilanz eines solchen Furzkissens dürfte aufgrund des Methanausstosses relativ schlecht sein. Dann doch lieber Braunkohlekraftwerke in der Nachbarschaft – die stinken nicht so ;-)

  3. Wäre ja auch gut für Leute die an Bahngleisen oder Autobahnen wohnen. Und in so manchem Betrieb mit lauten Maschinen wäre das auch cool. Und in vielen Kinderzimmern, hihi. Echt ‚ne gute Sache diese Piezoelktrizität.

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